Die deutschen Handball-Stars stehen in der EM-Hauptrunde nach dem ersten Spieltag prächtig da. Laut Experte Bob Hanning könnte das DHB-Team insbesondere zum Schluss noch einen wichtigen Vorteil haben.
Mit 32:30 meisterte die deutsche Nationalmannschaft ihre erste Hauptrunden-Hürde Portugal. Dass Bundestrainer Alfred Gislason gegen die starken Iberer Spielanteile verteilen konnte, sei "elementar wichtig" gewesen, ordnete Handball-Experte Hanning bei ntv ein.
Die DHB-Auswahl trifft bei der EM als nächstes am Samstagabend (20:30 Uhr im sport.de-Liveticker) auf Norwegen. Anschließend warten noch Weltmeister und Olympiasieger Dänemark (Montag, 20:30 Uhr) sowie EM-Titelverteidiger Frankreich (18 Uhr).
Im Duell mit Norwegen brauche das DHB-Team "glaube ich keine Angst zu haben", ordnete Hanning ein. Die Skandinavier gewannen am Donnerstag einen EM-Krimi mit 35:34 gegen Spanien und holten damit ihre ersten Punkte in der Hauptrundengruppe I. Die deutschen Handballer hatten bereits zwei Zähler aus der Vorrunde mitgenommen und haben als einzige Mannschaft aktuell vier Punkte auf dem Konto.
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Dass die DHB-Auswahl womöglich verlustpunktfrei in die abschließenden Kracher gegen Dänemark und Frankreich gehen könnte, könnte zu einem "ganz, ganz großen Vorteil" für die deutsche Mannschaft werden, blickte Hanning voraus. Denn: Sowohl der amtierende Weltmeister als auch der amtierende Europameister steht nach dem ersten Spieltag "nur" bei zwei Punkten.
Deutschlands Handballer "unfassbar heiß"
"Wir sind unfassbar heiß", betonte Handball-Shootingstar Miro Schluroff unlängst mit Blick auf die Partie am Samstag: "Wir wollen die nächsten zwei Punkte in dieser Hauptrundengruppe holen und den Weg weiter ebnen fürs Halbfinale."
"Die Rechnung kann relativ einfach sein. Wenn wir alles gewinnen, haben wir alles selbst in der Hand", sagte Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton auf der DHB-Pressekonferenz am Freitag.








