Dayot Upamecano soll seinen auslaufenden Vertrag beim FC Bayern verlängern. Diesen Wunsch haben verschiedene Klubbosse der Münchner in den vergangenen Monaten deutlich und deutlicher in die Welt hinausposaunt - Taten vonseiten des Franzosen blieben bislang allerdings aus. Eine unbequeme Situation, die angeblich Spuren beim deutschen Fußball-Rekordmeister hinterlassen hat.
"Wir reden mit ihm und dann werden wir es verkünden, wenn es was zu verkünden gibt - in welche Richtung auch immer", blieb Bayerns Sportvorstand Max Eberl am Mittwochabend nach dem 2:0-Sieg des FC Bayern gegen den belgischen Meister Union Saint-Gilloise in der Champions League in der Mixed-Zone, auf den Stand im Poker um eine Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano angesprochen, recht schmallippig.
Worte, die laut "Bild" ein Zeichen dafür sind, dass man an der Säbener Straße langsam aber sicher "genervt" davon ist, dass der Innenverteidiger seinen Segen für einen Verbleib immer noch nicht gegeben hat.
"Man muss sich mal in die Bayern-Perspektive versetzen: Er hat das Angebot vorliegen, es wird nicht mehr verbessert und er wartet jetzt seit Wochen. Das heißt ja: So überzeugt kann er nicht sein", urteilt Tobias Altschäffl im "Bild"-Podcast "Bayern Insider". Es erwecke den Eindruck, dass der Nationalspieler bewusst abwarte, um zu sehen, was der Markt noch hergibt.
FC Bayern "genervt"
"Ich glaube, es gibt weiterhin die große Chance, dass er verlängert, es nervt sie trotzdem", fasst Altschäffl zusammen.
Einen unschönen Nebeneffekt hat die Hinhaltetaktik laut Altschäffl ohnehin schon ergeben: Marc Guehi wechselte im Winter für 25 Millionen Euro von Crystal Palace zu Manchester City. Der Engländer soll auch einen ablösefreien Wechsel zum FC Bayern im Sommer in Betracht gezogen haben, ohne eine Entscheidung von Upamecano konnten die Münchner allerdings nur bedingt aktiv werden.



























