Dass Max Eberl beim FC Bayern ein Team der Superlative auf die Beine gestellt hat, steht außer Frage. Zwar soll es nach wie vor Dinge geben, die nicht die komplette Führung des deutschen Rekordmeisters begeistern, Eberls Vertrag soll aber dennoch wohl bald verlängert werden. Apropos Kritik: Die Arbeit eines engen Vertrauten Eberls soll Fragen aufwerfen.
Dass der Vertrag von Sportvorstand Max Eberl im Sommer 2027 ausläuft, sei bereits ein "großes Thema beim FC Bayern", berichtet "Bild"-Fußballchef Christian Falk im Podcast "Bayern Insider". "Spätestens" auf den Aufsichtsratssitzungen im August oder November soll über die Zukunft des 52-Jährigen entschieden werden. Die Zeichen würden allerdings deutlich dafür sprechen, dass man die Zusammenarbeit fortsetzt.
Falks Reporter-Kollege Tobias Altschäffl stimmt zu, verweist allerdings darauf, dass auch Eberls Arbeit nicht bar jeglicher Kritik ist. Vor allem die hohen Gehälter, die der FC Bayern nach wie vor zahlt, seien weiterhin "ein leichter Kritikpunkt". Dennoch sei das Ergebnis von Eberls Bemühungen so gut, dass man vonseiten der Bayern "verlängern muss", so Altschäffl.
Scoutflucht beim FC Bayern wirft angeblich Fragen auf
Etwas mehr wird laut Altschäffl in München über Chefscout Nis Schmadtke diskutiert.
Der Vertraute von Eberl sei bekannt dafür, seinen Job zwar gut, aber auch "sehr radikal" auszuführen. Dem FC Bayern seien in letzter Zeit etwa neun Scouts abgewandert, diese Fluktuation würden einige auf Schmadtke zurückführen und hinterfragen, ob sie förderlich und notwendig sei.
"Auf der anderen Seite: Die Arbeit spricht für Schmadtke. Und man nimmt Eberl dann nicht die rechte Hand Nils Schmadtke weg", urteilt Altschäffl weiter.
Schaut man auf die jüngsten Transfers der Münchner, ist natürlich auch schlicht nicht abzustreiten, dass die meisten Schüsse voll gesessen haben.



























