Ex-Nationalspieler Max Kruse glaubt nicht daran, dass Dynamo Dresden in der 2. Fußball-Bundesliga für eine nachhaltige Trendwende schaffen und den Abstiegskampf in dieser Saison vorzeitig verlassen kann. Vor dem Ost-Duell in der zweiten Liga beim 1. FC Magdeburg am Samstagabend (ab 20:15 Uhr live bei NITRO) fand der RTL-Experte entsprechend klare Worte.
Der 2:0-Heimsieg in der Vorwoche gegen die SpVgg Greuther Fürth sei nach Ansicht Kruses zwar "sehr wichtig" gewesen, um sich in der Tabelle überhaupt wieder an das rettende Ufer herangekämpft zu haben.
"Trotzdem glaube ich, dass Dresden es dieses Jahr auch schwer haben wird. Sie werden bis zum Ende unten drin sein und um den Abstieg spielen", legte sich Kruse bei RTL/ntv und sport.de fest.
Nach 18 Spieltagen im deutschen Fußball-Unterhaus rangiert die SG derzeit auf dem vorletzten Platz, vier Punkte fehlen Dynamo zu Platz 15. Kruse sagte allerdings auch: "Ich würde es auf jeden Fall, allein schon für die 2. Bundesliga, Dresden wünschen, dass sie in der Liga bleiben."
1. FC Magdeburg derzeit vier Punkte vor Dynamo Dresden
Vor das Auswärtsspiel am Samstag in Magdeburg betonte der 37-Jährige die sportliche Brisanz, die bei dem Duell des Zwölften aus Magdeburg mit dem 17. aus Dresden zweifelsfrei zu erkennen sei.

"Für Dresden ist das Spiel einfach noch einen Tick wichtiger, weil Dresden eigentlich mit dem Rücken zur Wand steht. Jedes Spiel ist ein gewisses Endspiel und ich glaube einfach, dass sich Magdeburg eher befreien wird als Dresden", so der langjährige Bundesliga-Profi Kruse.
Der Derbycharakter des Spiel könnte laut Kruse "noch mal eine extra Motivation" freisetzen, der Wahl-Berliner rechnet daher mit einer aufgeheizten Partie in der Magdeburger Avnet Arena. In der Tabelle trennen die beiden Teams gegenwärtig vier Punkte voneinander.





























