Formel-1-Rennstall Mercedes steht einem Medienbericht zufolge vor dem Abschluss eines lukrativen Sponsorenvertrags. Es winken hohe Zusatzeinnahmen.
Neuer Finanzspritze für Mercedes? Nach Angaben von "Sky Sports" wird der Formel-1-Rennstall zeitnah einen millionenschweren Sponsoring-Deal mit dem Technologie-Riesen Microsoft bekannt geben. Noch in dieser Woche soll die Tinte trocken sein.
Nach Einschätzung eines Experten könnte Mercedes dadurch fortan etwa 60 Millionen US-Dollar pro Jahr einstreichen, heißt es bei "Sky Sports" weiter. Sollte dies den Tatsachen entsprechen, würde der Deal zu den größten Sponsorenverträgen der Formel-1-Geschichte zählen.
Die Formel 1 hat in den vergangenen Jahren unter der Eigentümerschaft von Liberty Media einen neuen Aufschwung erlebt. Sowohl die Zuschauerzahlen als auch die Einschaltquoten sind weltweit gestiegen. Zahlreiche große Unternehmen kooperieren bereits mit der Rennserie und ihren Teams. Google ist etwa seit 2022 Partner von Weltmeister-Team McLaren, im vergangenen November wurde die Zusammenarbeit verlängert.
Wolff holt Microsoft-Partner Crowdstrike ins Boot
Zuletzt hatte Mercedes einen weiteren Miteigentümer an Bord geholt. Im November gab Anteilseigner und Teamchef Toto Wolff 15 Prozent seiner Anteile seiner Investitionsfirma an George Kurtz, den Gründer und Geschäftsführer des langjährigen Mercedes-Sponsors Crowdstrike, ab.
Nach Angaben der "BBC" wird der Rennstall mit 6 Milliarden US-Dollar bewertet, sodass Wolff durch den Deal 300 Millionen US-Dollar einstreichen dürfte. Kurtz soll zukünftig als technischer Berater einen Platz in der Strategie-Kommission bekommen, in der neben Wolff noch Mercedes-Boss Ola Kallenius und Ineos-Chef Simon Ratcliffe sitzen. Ratcliffe besitzt wie der britische Ineos-Konzern ein Drittel des Teams.
Mit der Hinzunahme von Microsoft als Top-Sponsor könnte sich nun der Kreis schließen: Im vergangenen Sommer hatten Microsoft und Crowdstrike eine Zusammenarbeit bekannt gegeben.



