Gastgeber Dänemark unterlag bei der Handball-EM zum Abschluss der Vorrunde überraschend gegen Portugal. Ist das eine schlechte Nachricht für Deutschland und Co.?
29:31 musste sich der amtierende Weltmeister und Olympiasieger bei der Handball-EM zuletzt gegen Portugal geschlagen geben. Dänemark geht deshalb mit null Punkten in die Hauptrunde und steht hier folgerichtig unter Zugzwang.
"Es ist natürlich schön zu sehen, dass man die Dänen schlagen kann. Trotzdem habe ich das Gefühl, dass es die Gruppe noch schwerer macht", kommentierte Deutschlands Rückraumspieler Nils Lichtlein die EM-Überraschung bei "handball-world".
"Ich glaube, Dänemark hat jetzt richtig Schaum vorm Mund", meinte Teamkollege Rune Dahmke gegenüber dem Fachportal. "Es ist wahrscheinlich gut, dass wir jetzt nicht gegen sie spielen, nachdem sie mal nach gefühlt 15 Jahren ein Spiel verloren haben. Das ist dann wahrscheinlich aber auch der einzige Vorteil, wenn wir über Dänemark nachdenken", führte der Linksaußen vom THW Kiel aus.
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft trifft zum Auftakt der Hauptrunde am Donnerstagnachmittag (15:30 Uhr im sport.de-Liveticker) auf Dänemark-Schreck Portugal.
Die Iberer starten wie Frankreich und das DHB-Team mit zwei Punkten in die nächste Turnierphase. Die Dänen haben wie Spanien und Norwegen null Zähler auf dem Konto. Nur die beiden besten Mannschaften jeder Hauptrundengruppe qualifizieren sich für das Halbfinale.
Handball-EM: Dänemark noch immer Topfavorit?
Dänemark war als großer Titelfavorit in die Handball-EM gegangen. Dahmke sieht den Gastgeber noch immer in der Pole Position.
"Ich glaube nach wie vor, dass sie mit Abstand die beste Mannschaft sind. Dass sie jetzt vielleicht den Schuss vor den Bug bekommen haben, den sie vielleicht auch mal gebraucht haben. Aber dass es jetzt eher noch gefährlicher ist, gegen die Dänen zu spielen", sagte der 32-Jährige.
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft zeigte unterdessen beim 34:32-Erfolg gegen Spanien zum Gruppenabschluss, welche Qualität in ihr steckt.





