Suche Heute Live
Formel 1Formel 1
Artikel teilen

Formel 1
Formel 1

Neueinsteiger nicht chancenlos?

Schumacher: Darin liegt Audis große Chance

Ralf Schumacher sieht Audi in der Formel 1 nicht chancenlos
Ralf Schumacher sieht Audi in der Formel 1 nicht chancenlos
Foto: © IMAGO/BEAUTIFUL SPORTS/Erlhof
22. Januar 2026, 07:46
sport.de
sport.de

Audi betritt Motorsport-Neuland, tritt 2026 erstmals in der Formel 1 an. Geht es nach F1-Experte Ralf Schumacher könnten die Neulinge davon profitieren, dass auch die etablierten Teams dieses Jahr im Dunkeln tappen. 

"Man darf optimistisch sein. Es wird spannend zu sehen, wer die richtigen Ideen hatte mit den neuen Regularien", sagte Ralf Schumacher bei "Sky".

Das neue Reglement könne "das Geheimnis zum Erfolg sein. Audi kennt sich mit der Technik aus und dementsprechend kann das spannend werden."

In der Formel 1 gilt ab dieser Saison ein völlig neues Regelwerk, das besonders die Motoren betrifft. Die Triebwerke werden künftig zu 50 Prozent elektrisch angetrieben. Eine Herausforderung nicht nur für Neueinsteiger wie Audi, sondern auch für die etablierten Hersteller wie Mercedes, Ferrari und Honda.

Video: Audi lässt die Hüllen fallen

Der Audi-Einstieg sei "etwas Historisches", freut sich Schumacher auf die vier Ringe in der Königsklasse. Gerade für die deutschen Fans sei es "unglaublich, wieder ein deutsches Team mit einem deutschen Fahrer in der Formel 1 zu haben".

Formel 1: Audi verfolgt Fünf-Jahresplan

Für Audi gibt 2026 Routinier Nico Hülkenberg neben Youngster Gabriel Bortoleto Gas. Vom Design des Premieren-Audis hatte sich Hülkenberg bei der Enthüllung des R26 in Berlin begeistert gezeigt.

"Schnittig, griffig - ist ein richtiges Brett", sagte er im Interview mit RTL/ntv und sport.de. Er habe aber "leider" noch keine Gespür, wie sich das neue Auto auf der Strecke verhalten werde. "Die Lernkurve wird die ersten Wochen und Monate so extrem sein, wie sich die Dinge verändern. Es wird sehr spannend und dynamisch", prophezeite der einzige deutsche Fahrer im Feld eine spannende Saison.

Das sieht auch TV-Experte Schumacher so. Das neue Reglement biete die Chance auf Überraschungen. "Wir werden beim ersten Rennen auch von allen anderen Herstellern ein komplett anderes Auto sehen, was man so hört. Da ist jetzt viel Spannung drin, man kann nicht wissen, wer im Moment wo steht." 

Audi hat sich einen Fünf-Jahresplan für sein Formel-1-Projekt gesetzt. "Die ersten zwei Jahre wollen wir Herausforderer sein, dann zwei Jahre Wettbewerber - da wollen wir schon mal ein bisschen vorne mitfahren. Und in der fünften Saison haben wir uns vorgenommen, um die Meisterschaft mitzufahren", sagte CEO Gernot Döllner bei RTL/ntv und sport.de.

Gewissen Aufschluss zumindest hinsichtlich der Standfestigkeit könnten die ersten Testfahrten in Barcelona (26. bis 30. Januar) liefern. Vor dem ersten Grand Prix in Australien (8. März) testet die Formel 1 zudem noch Mitte Februar an insgesamt sechs Tagen in Sakhir/Bahrain.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1ArgentinienFranco ColapintoAlpine F1 Team0
2FrankreichPierre GaslyAlpine F1 Team0
3SpanienFernando AlonsoAston Martin F1 Team0
4KanadaLance StrollAston Martin F1 Team0
5FinnlandValtteri BottasCadillac F1 Team0

Newsticker

Alle News anzeigen