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Hanteln & Co.

Home Gym: Was sich wirklich lohnt – was nicht

Hanteln gehören zu den Basics im Home Gym – für wenig Platz gibt es viel Trainingseffekt.
Hanteln gehören zu den Basics im Home Gym – für wenig Platz gibt es viel Trainingseffekt.
Foto: © IMAGO / Zoonar
22. Januar 2026, 11:18

Das eigene Home Gym klingt nach Motivation pur: keine Ausreden, keine Öffnungszeiten, kein Blick in volle Umkleiden. Aber Hand aufs Herz – nicht jedes Fitnessgerät hält, was es verspricht. Wir haben sortiert, aussortiert und ehrlich hingeschaut: Was lohnt sich wirklich für zu Hause? Und was verstaubt schneller als die Neujahrsvorsätze?

Home Gym: Diese Geräte lohnen sich wirklich

Bevor wahllos Geld ausgegeben wird, lohnt sich ein Blick auf die Geräte, die im Alltag wirklich funktionieren, platzsparend, vielseitig und langfristig motivierend.

Kurzhanteln & verstellbare Hanteln

Klein, vielseitig, effektiv. Mit einem guten Hantelset, etwa aus den Amazon Basics*, lassen sich Kraft, Stabilität und Muskelaufbau trainieren, egal, ob Anfängerin oder Fortgeschrittener. Etwas schwerer wird es mit diesem Hantelset bis 20 Kilogramm*. Unser Dauerfavorit.

Widerstandsbänder

Unterschätzt, aber extrem effektiv. Widerstandbänder wie die beliebten Modelle von Fokky* kosten wenig, brauchen kaum Platz und eignen sich für Krafttraining, Mobility und Reha-Übungen gleichermaßen.

Yogamatte (eine wirklich gute)

Klingt banal, ist aber essenziell. Für Yoga, Pilates, Core-Training oder Stretching ist eine rutschfeste, gut gedämpfte Matte* Gold wert.

Rudergerät

Wenn Platz und Budget da sind: Jackpot. Kaum ein Gerät trainiert so viele Muskelgruppen gleichzeitig und ist dabei gelenkschonend. Ideal für Ausdauer und Kraft. Bestseller auf Amazon ist beispielsweise die klappbare Rudermaschine von Merach*.

Kann man machen – muss man aber nicht

Diese Geräte sind nicht grundsätzlich schlecht, entfalten ihren Nutzen aber nur, wenn Motivation, Platz und Trainingsstil wirklich zusammenpassen.

Hometrainer & Ergometer

Ein Ergometer, wie zum Beispiel dieses Highlight aus dem Bild-Vergleich 2025*, ist gut für Einsteiger oder Cardio-Fans, aber schnell eintönig. Wer nicht wirklich gern radelt, verliert hier oft die Motivation.

Kettlebells

Qualitative Kettlebells* können super effektiv sein – aber nur mit sauberer Technik. Ohne Anleitung landen sie schnell ungenutzt in der Ecke.

Smarte Fitnessgeräte mit Abo

Dazu zählen beispielsweise Geräte mit Display und Live-Kursen, bei denen monatliche Gebühren für Trainingsprogramme und Community-Features anfallen, etwa ein Peloton Bike*. Wir finden: Motivierend, ja. Aber teuer und oft nur sinnvoll, wenn das Ökosystem wirklich genutzt wird. Sonst zahlen Sportler mehr für das Abo als fürs Training.

Diese Geräte lohnen sich meist nicht

  • Große Kraftstationen: Beeindrucken optisch, werden aber selten voll genutzt. Brauchen viel Platz, viel Geld – und oft fehlt die Motivation für regelmäßiges Training.
  • Laufband für Gelegenheitsläufer: Teuer, laut, platzraubend. Wer nur ab und zu joggt, ist draußen (oder im Studio) oft besser aufgehoben.
  • Mini-Fitness-Gadgets mit Heilsversprechen: Bauchweg-Gürtel, Vibrationsplatten und Co.: klingen gut, bringen wenig. Training ersetzt das nicht.

Zahlen die Krankenkassen etwas dazu?

Ja – teilweise. Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen zertifizierte Präventionskurse (zum Beispiel Online-Fitness, Rückentraining, Yoga nach Paragraph 20 SGB V).

Wichtig: Geräte selbst werden in der Regel nicht erstattet, aber begleitende Kurse oder Apps oft schon. Ein Blick auf die Website der jeweiligen Krankenkasse lohnt sich – Unterschiede gibt es jedoch viele.

Fazit: Weniger Geräte, mehr Training

Ein gutes Home Gym braucht keine zehn Geräte – sondern die richtigen. Weniger ist mehr, vor allem, wenn es regelmäßig genutzt wird. Investiert lieber in Basics, die vielseitig sind und euch wirklich Spaß machen. Denn das beste Fitnessgerät ist am Ende immer das, das ihr auch benutzt. 

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