Elf Tore und drei Vorlagen in 20 Einsätzen: Diese Statistik untermauert, wie wichtig Haris Tabakovic inzwischen für das Spiel von Borussia Mönchengladbach ist. Dumm nur, dass die Fohlen den 31-Jährigen bislang nur auf Leihbasis von der TSG 1899 Hoffenheim verpflichtet haben. Nun kam ans Licht, welche Summe notwendig wäre, um dies zu ändern.
Ob Haris Tabakovic über das Ende seiner Leihe im Sommer hinaus bei Borussia Mönchengladbach bleibt, steht weiterhin in den Sternen. Das berichtet die "Sport Bild". Im Vertragspoker um den Bosnier soll demnach aktuell "Stillstand" herrschen. Auch, da die Voraussetzungen für einen festen Deal nicht gerade unkompliziert sein sollen.
Grundsätzlich soll zwar feststehen, dass Gladbach Tabakovic unter Vertrag nehmen will und Hoffenheim gesprächsbereit ist, allerdings sollen die Kraichgauer rund fünf Millionen Euro fordern. Eine Summe, die man am Niederrhein nicht ohne Weiteres investieren kann.
Dem Bericht zufolge ist sogar das Gegenteil der Fall: Gladbachs Sportchef Rouven Schröder seien derzeit die Hände gebunden, da schlicht das nötige Geld fehle, heißt es. Ehe man bei Tabakovic ernst machen kann, müssten andere Spieler verkauft werden. Konkret nennt die Zeitung Tomas Cvancara, der seinen Marktwert bei der jüngst abgebrochenen Leihe zum türkischen Klub Antalyaspor allerdings nicht gerade in die Höhe geschraubt hat.
Gladbach soll auf Kleindienst hoffen
Zudem, so heißt es, soll mit Yannik Engelhardt ein weiterer Leihspieler wohl in Gladbach bleiben. Der von Como Calcio geliehene Mittelfeldspieler wird allerdings mit Sicherheit auch kein Schnäppchen. Die Italiener zahlten im Sommer 2024 acht Millionen Euro an Fortuna Düsseldorf.
In Gladbach will daher wohl abwarten, wie sich Tim Kleindienst nach seiner Verletzung zurückmeldet. Trifft der Nationalstürmer zuverlässig, dürfte ein Kauf von Tabakovic doch in den Hintergrund rücken. Zumal Letzterer zwar eine Soforthilfe darstellt, aber auf Sicht keine größeren Einnahmen generieren wird.


























