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Mehr Internationalisierung als Ziel

Namhafter NFL-Owner erneuert Wunsch nach 18. Spiel

Robert Kraft hat erklärt, warum die NFL ein 18. Spiel anstrebt
Robert Kraft hat erklärt, warum die NFL ein 18. Spiel anstrebt
Foto: © IMAGO/Robert Deutsch
21. Januar 2026, 09:39
sport.de
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Die NFL forciert weiterhin ein 18. Spiel in der Regular Season. Das betonte nun Patriots-Owner Robert Kraft in einem Radiointerview.

Das Thema ist nicht neu, doch wenige Wochen vor dem diesjährigen Super Bowl wird es nun erneut publik: die NFL strebt eine erneute Erweiterung des Spielplans an und erhöht nun offenbar einmal mehr den Druck. Zudem lieferte Kraft eine Begründung für die Bemühungen.

In einem Interview mit dem Bostoner Radiosender "98.5 The Sports Hub" sagte nun der Besitzer der New England Patriots, Robert Kraft: "Ich möchte euch eines sagen: Wir werden jetzt richtig Gas geben, um das internationale Geschäft für uns noch wichtiger zu machen. Jedes Team wird auf 18 Spiele und zwei Bye Weeks gehen und eines der Preseason-Spiele streichen. Jedes Team wird jedes Jahr ein Spiel im Ausland bestreiten. Ein Grund dafür ist, dass wir die Gehaltsobergrenze weiter erhöhen und unsere Spieler zufriedenstellen können."

Kraft fuhr fort: "Wir erreichen hier mit der Berichterstattung allmählich die Spitze. Was sind es, 93 der Top-100-Sendungen im Fernsehen sind NFL-Spiele? Denkt mal darüber nach. Es ist wirklich erstaunlich. Und wenn man sich die Größe unserer Zuschauermengen im Vergleich zu anderen Sportarten ansieht - es ist wirklich ... wisst ihr, wir hatten dieses Amazon-Spiel an einem Donnerstag vor ein paar Wochen, 31 Millionen Menschen haben den Stream gesehen. Solange wir also den Umsatz weiter steigern können, können wir den langfristigen Arbeitsfrieden sichern." 

NFL: Der lange Wunsch nach 18 Spielen

Die NFL hatte bereits vor rund 15 Jahren den Versuch unternehmen, den Spielplan von einst 16 auf 18 Spiele pro Team in der Regular Season zu erhöhen, war damals jedoch trotz Lockout gescheitert. Bei der Aushandlung des aktuellen Collective Bargaining Agreement Anfang des laufenden Jahrzehnts gelang es den Teameignern dann immer, die Spielergewerkschaft davon zu überzeugen, wenigstens auf 17 Spiele zu gehen. Diese sind seit 2017 Bestandteil des Spielplans.

Hinzu kommen drei Spiele in der Preseason, die auch laut Commissioner Roger Goodell auf nur noch zwei reduziert werden sollen. Zudem, so Goodell, wären dann 16 internationale Spiele im Jahr das nächste Ziel, sollte das 18. Spiel kommen. Dafür bedarf es allerdings der Zustimmung der Spieler. Die NFLPA allerdings hat bereits mehrfach betont, dass sie gegen diesen Plan ist.

Das laufende CBA läuft noch bis zum Ende der Saison 2030 und in selbigen sind nur 17 Spiele verankert. Konkrete Verhandlungen über eine vorzeitige Änderung haben nach derzeitigem Stand noch nicht begonnen.

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