Am Dienstag lieferten sich die Houston Rockets und die San Antonio Spurs ein Duell zwischen Lokalrivalen, das nicht von den Superstars bestimmt wurde. Anders verlief die Partie der Minnesota Timberwolves in Utah.
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| Heim | Auswärts | Ergebnis |
| Philadelphia 76ers | Phoenix Suns | 110:116 |
| Chicago Bulls | LA Clippers | 136:110 |
| Houston Rockets | San Antonio Spurs | 111:106 |
| Utah Jazz | Minnesota Timberwolves | 127:122 |
| Denver Nuggets | Los Angeles Lakers | 107:115 |
| Golden State Warriors | Toronto Raptors | 127:145 |
| Sacramento Kings | Miami Heat | 117:130 |
Texaner der Nacht: Houston Rockets
Mit einem 111:106-Heimsieg haben die Houston Rockets (26-15) im Duell der Lokalrivalen mit den San Antonio Spurs (30-14) die Oberhand behalten. Dabei war es nicht der Abend der Superstars auf beiden Seiten, da sowohl Kevin Durant (18 Punkte) aufseiten der Rockets als auch Victor Wembanyama (14) bei den Spurs die 20-Punkte-Marke verpassten.
Stattdessen gab es andere Matchwinner in einem Texas-Duell, in dem die Spurs über weite Strecken in Führung lagen. Bei den Gästen spielte sich Julian Champagnie mit einer Dreier-Barrage in den Vordergrund. Gleich achtmal traf er von der Dreierlinie. Nur eines seiner 17 Field Goals kam aus dem Zweipunktebereich. Damit stand er letztlich bei 27 Punkten. Für die Rockets war es wiederum Alperen Sengun, der mit 20 Zählern, 13 Rebounds und 9 Assists bei 4 Ballverlusten nur knapp ein Triple-Double verfehlte.
Senguns Rockets unternahmen in der zweiten Halbzeit ein 16-Punkte-Comeback. Zu Beginn des Schlussviertels lag die Mannschaft von Ime Udoka noch mit 82:92 im Hintertreffen, fand dann aber eindrucksvoll in die Spur. Nur 14 Spurs-Punkte ließ seine Truppe in den letzten zwölf Minuten zu. Reed Sheppard sorgte mit zwei Dreiern zu Beginn der Clutch-Time für die erste Rockets-Führung seit dem ersten Viertel. Zwei Minuten vor dem Ende blockte er einen Dreier Champagnies, was am anderen Ende des Feldes in zwei Punkten durch Jabari Smith Jr. mündete.
Da die anschließenden zwei Spurs-Angriffe nichts einbrachten, nutzte Sengun die Gelegenheit, um die Gastgeber 36,8 Sekunden vor dem Ende mit 108:104 in Führung zu bringen - die Entscheidung.
MVP der Nacht: Keyonte George
Das Delta Center in Salt Lake City wurde der Austragungsort eines Showdowns zwischen Keyonte George von den Utah Jazz (15-29) und Anthony Edwards von den Minnesota Timberwolves (27-17). Edwards zog trotz 38 Punkten (11/28 FG) und 8 Rebounds den Kürzeren gegen George, der mit 43 Zählern einen 127:122-Heimsieg der Jazz anführte und dabei ein neues Career-High markierte.
George feuerte ohne den weiter erkrankten Lauri Markkanen insgesamt 28 Mal auf den Korb. Starke 15 Mal fand er das Ziel. 6/13 Dreiern schenkte er den Gästen aus den Twin Cities obendrein ein. Dass er sich dabei auch 6 Ballverluste bei nur 3 Assists leistete, fiel nicht weiter ins Gewicht, weil er tatkräftige Unterstützung von Jusuf Nurkic erhielt.
Der bosnische Big Man legte mit 16 Punkten, 18 Rebounds und 10 Assists bei nur 2 Ballverlusten sein erstes Triple-Double seit seiner Zeit bei den Portland Trail Blazers auf. Das Jazz-Duo befeuerte so ein 15-Punkte-Comeback über die T-Wolves, die zum Ende des dritten Viertels auf 94:79 davongezogen waren.
Dunk der Nacht: Bailey hebt ab
Der Sieg der Jazz hatte mehr Geschichten zu erzählen, als bloß die von George, Nurkic und einer verspielten Führung der Timberwolves. Hinzu kommt die Leistung von Jazz-Rookie Ace Bailey, der mit 20 Punkten ebenfalls einen Einfluss auf das Spiel nahm. Mit einem Fastbreak-Dunk über den machtlosen Donte DiVincenzo verlieh er dem Comeback der Gastgeber erheblichen Rückenwind.
Rückkehrer der Nacht: Jalen Green
Zum zweiten Mal in dieser Saison durften sich die Phoenix Suns (27-17) bei ihrem 116:100-Auswärtssieg bei den Philadelphia 76ers über die Rückkehr von Jalen Green nach längerer Verletzungspause aufgrund von Oberschenkelproblemen freuen. In Pennsylvania stand der Sommer-Neuzugang zum dritten Mal in dieser Saison auf dem Parkett. In 20 Minuten verzeichnete er 12 Punkte, 3 Assists und 2 Rebounds bei 2 Turnovern.
In seinem ersten Auftritt seit dem 8. November zeigte er in der ersten Halbzeit keinerlei Anlaufschwierigkeiten. Schon bis zum Seitenwechsel hatte er 7 Punkte in nur 9 Minuten verzeichnet.
Stimmen der Nacht:
Keyonte George (Utah Jazz) verwandelte eine Minute vor dem Ende einen Dreier zum 124:119 für die Jazz: "Will [Hardy, Head Coach der Utah Jazz, Anm. d. Red.] reden häufig über das vierte Viertel. Dafür werden die besten Spieler in der Liga bezahlt. Ich hatte diesen Fokus, egal, wie das Spiel bis dahin verlief. Unabhängig davon, ob ich Würfe treffe oder nicht. Es war nicht unbedingt ein schwerer Wurf, aber ich war fokussiert und habe ihn gemacht."
Steve Kerr (Head Coach, Golden State Warriors) muss mit dem Ausfall von Jimmy Butler auskommen: "Im Moment ist alles möglich. Ich denke, wenn sich nicht nur einer deiner besten Spieler verletzt, sondern einer der besten Spieler der Liga, dann verändert das einfach alles. Das ganze Puzzle setzt sich plötzlich ganz anders zusammen."



































