Die Tatsache, dass Kevin Stefanski als neuer Head Coach der Atlanta Falcons nun in der NFC South coacht, hat bei Quarterback Baker Mayfield offenbar alte Wunden in der NFL geöffnet.
Mayfield, dessen Zeit bei den Cleveland Browns unter Stefanski endete, hat am Dienstag auf X gegen seinen früheren Head Coach nachgetreten.
Mayfield ließ wissen, dass er "immer noch auf eine Textnachricht" oder "Anruf" wartet, seit er aus Cleveland "wie Müll weggeschickt" worden war. Er schob nach: "Kann es kaum erwarten, Sie zweimal im Jahr zu sehen, Coach."
Mayfields Post war die Reaktion auf einen Beitrag eines Reporters der Atlanta Journal-Constitution, in dem behauptet wurde, Mayfield und Quarterback Deshaun Watson seien in Cleveland "gescheitert" und hätten damit eine Kettenreaktion ausgelöst, die zu großem Quarterback-Chaos und letztlich zur Entlassung von Stefanski geführt habe.
"Gescheitert ist ziemlich weit hergeholt, Kumpel", schrieb Mayfield.
Achterbahn für Mayfield nach Cleveland-Abgang
Mayfield erreichte mit den Browns 2020 in Stefanskis erster Saison dort die Playoffs, hatte aber, genau wie Stefanski, eine wechselhafte Zeit in Cleveland. Während der Offseason 2022 fädelten die Browns einen Trade für Watson ein und statteten ihn mit einer Vertragsverlängerung aus, was Mayfield dazu veranlasste, um seine Freigabe zu bitten.

Die Browns schickten Mayfield für einen Fünftrundenpick zu den Carolina Panthers. Auch dort lief es für Mayfield nicht, woraufhin er um seine Entlassung bat und Ende 2022 für fünf Spiele bei den Los Angeles Rams landete. 2023 wurde Mayfield von den Bucs unter Vertrag genommen und feierte in Tampa Bay weitgehend Erfolge, indem er das Team zu zwei Titeln in der NFC South führte. In der abgelaufenen Saison verpassten die Bucs jedoch die Playoffs mit einer Bilanz von 8–9.
Am Samstag gaben die Division-Rivalen Falcons bekannt, dass sie Stefanski als ihren neuen Coach verpflichtet haben. Stefanski, zweifacher ehemaliger AP Coach of the Year, war Anfang dieses Monats von den Browns entlassen worden, nachdem er in seinen letzten beiden Spielzeiten eine Bilanz von 8–26 vorzuweisen hatte. Die Falcons hatten Coach Raheem Morris nach Saisonende gefeuert und damit den Posten frei gemacht.







