Die Siegesserie der Boston Bruins (28-20-2) ist gerissen. Die erste Niederlage nach sechs Erfolgen hintereinander hatte es in sich.
Boston bekam beim 2:6 von den Dallas Stars (28-13-9) in Texas eine ordentliche Tracht Prügel - und es hatte lange noch schlimmer ausgesehen. Gut sechs Minuten waren im dritten Drittel gespielt, als Jason Robertson mit seinem zweiten Treffer das 6:0 für die Gastgeber erzielte und Jeremy Swaymans Abend vorzeitig beendete.
Doch die Bruins fingen sich: Ersatz-Goalie Joonas Korpisalo hielt seinen Kasten für den Rest der Partie sauber und vorne ließen die Tore von Morgan Geekie und Fraser Minten das Ergebnis weit weniger katastrophal aussehen.
Sturm: "Wir haben zu lieb gespielt"
Head Coach Marco Sturm war dennoch überhaupt nicht zufrieden. "Wir haben auch am Ende noch zu lieb gespielt", bemängelte der deutsche Trainer: "So kann man nicht spielen. Wir müssen daraus dringend lernen."
Bei den Stars schien dagegen naturgemäß die Sonne. "Wir hatten einen super Start, konnten darauf aufbauen und 60 gute Minuten abliefern", sagte Justin Hryckowian, der 1 Tor und 2 Assists beisteuerte: "Genau das haben wir uns in den letzten Wochen gewünscht. Es war gut, diesen Sieg zu holen."
Dallas schob sich mit dem Sieg auf den zweiten Rang in der Central Division vor, Boston bleibt Inhaber der letzten Wild Card im Osten. Beide Teams sind am Donnerstag erneut gefordert. Die Bruins empfangen dann die Vegas Golden Knights, Dallas spielt auswärts bei den Columbus Blue Jackets (beide 1 Uhr).





































