Noch immer ist unklar, ob der FC Bayern mit Mittelfeldspieler Leon Goretzka den im Sommer auslaufenden Vertrag verlängert oder ob beide Seiten getrennte Wege gehen. Mitspieler Aleksandar Pavlovic hat nun betont, wie wichtig der Routinier für seine eigene Entwicklung gewesen ist.
Leon Goretzka hat in den vergangenen zweieinhalb Jahren eine tragende Rolle in der Eingliederung von Youngster Aleksandar Pavlovic in den Profikader des FC Bayern gespielt.
"Leon, als ich hier hochgekommen bin, war eine Stütze für mich", betonte der 21-Jährige am Dienstag auf der Pressekonferenz der Münchner vor dem Champions-League-Spiel gegen Royale Union Saint-Gilloise (Mittwoch, 21:00 Uhr) als er auf die noch immer ungeklärte Zukunft seines Mitspielers angesprochen wurde.
Pavlovic führte aus: "Er hat mich richtig gut aufgenommen. Ich hatte immer gute Gespräche mit ihm, er hat mir viele Tipps gegeben. Dafür bin ich ihm dankbar. Er ist ein super Fußballer und Mensch."
Wie und ob es nach der laufenden Spielzeit für den 30-Jährigen beim FC Bayern weiter geht, darüber konnte und wollte Pavlovic allerdings keine Aussage tätigen: "Über alles andere entscheiden der Verein und er selbst. Dazu kann ich nicht viel sagen."
Pavlovic bleibt verletzungsfrei: "Viel geändert habe ich nicht"
Goretzka kam im Sommer 2018 zum FC Bayern, nach dann acht Jahren in München läuft sein Vertrag laut derzeitigem Stand Ende Juni aus. Mit 26 Pflichtspieleinsätzen zählt der 67-fache deutsche Nationalspieler (15 Tore) zum erweiterten Stamm im Kader von Cheftrainer Vincent Kompany. Im internen Konkurrenzkampf muss sich der Ex-Schalker und -Bochumer gegen Joshua Kimmich und Aleksandar Pavlovic durchsetzen.
Der 21-Jährige kommt seinerseits in 2025/26 bislang auf 24 Pflichtspieleinsätze, in der Champions League stand er in allen sechs Partien in der Startelf.
Das liegt wohl auch daran, dass der Mittelfeldspieler nun schon seit längerer Zeit verletzungsfrei geblieben ist. "Ich bin froh, dass ich über längere Zeit fit und gesund bin", führte er auf der Pressekonferenz aus: "Viel geändert habe ich nicht. Für viele Sachen konnte ich nichts. Einmal war es mein Auge, einmal mein Schlüsselbein - dafür konnte ich nichts. Jetzt wird nach vorne geschaut."



























