Eintracht Frankfurt soll Marco Rose als Top-Kandidat bei seiner Trainersuche ausgemacht haben. Noch ist allerdings zumindest eine größere Hürde zu überwinden.
Denn: Rose steht trotz seiner Freistellung im Frühjahr 2025 noch bei seinem Ex-Verein RB Leipzig unter Vertrag. Die Sachsen müssten einem Engagement des 49-Jährigen bei Eintracht Frankfurt also ihren Segen geben - und sind Berichten zufolge nicht dazu bereit, ohne eine Ablösesumme zu kassieren.
Rund eine Million Euro dürfte wohl nötig sein, um Rose aus seinem Kontrakt herauszulösen, berichtet "Bild". Zudem müsste der Fußballlehrer selbst auf viel Geld verzichten: Zwei Millionen Euro Gehalt sollen Rose bei RB noch zustehen. Es heißt, eine Abfindung sei unwahrscheinlich, sollte es ihn tatsächlich zu einem direkten Leipziger Konkurrenten ziehen.
Gespräche zwischen RB und Eintracht Frankfurt in der Causa Rose soll es derzeit noch nicht geben. Auch die Gespräche zwischen dem Coach und den Hessen seien noch nicht in der finalen Phase, vermeldet "Sky".
Eintracht Frankfurt: Ist das die Rose-Alternative?
Den Informationen des Pay-TV-Senders zufolge ist neben Rose auch Matthias Jaissle in Frankfurt ein Kandidat. Der 37-Jährige betreut derzeit Al-Ahli in Saudi-Arabien.
Am Montag hatte es zudem geheißen, SGE-Sportvorstand Markus Krösche finde das Profil von Trainer-Ikone Louis van Gaal spannend. Eine Verpflichtung des 74-jährigen Niederländers sei unwahrscheinlich, aber nicht gänzlich ausgeschlossen.
Eintracht Frankfurts Trainersuche wurde wegen der Trennung von Dino Toppmöller am vergangenen Sonntag nötig.
Krösche hatte sich am Montag zur Trainersuche geäußert, wollte die prominenten Namen der gehandelten Kandidaten aber nicht im Einzelnen kommentieren.
"Wir wollen schon jemanden als Trainer verpflichten, der offensiven und mutigen Fußball spielen lässt", sagte der SGE-Boss auf einer Pressekonferenz.




























