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"Wenn er anruft, ..."

Klitschko-Comeback? Oleksandr Usyk bietet Hilfe an

Oleksandr Usyk begann seine Profikarriere in dem von den Klitschkos gegründeten Boxstall K2
Oleksandr Usyk begann seine Profikarriere in dem von den Klitschkos gegründeten Boxstall K2
Foto: © IMAGO/Str
20. Januar 2026, 12:42
sport.de
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Ein Video, das Wladimir Klitschko beim Sparring zeigt, nährt mal wieder Spekulationen über ein mögliches Ring-Comeback der Box-Legende. Schwergewichts-König Oleksandr Usyk reagiert und macht seinem ukrainischen Landsmann einen Vorschlag.

Am 29. April 2017 stand Waldimir Klitschko letztmals als Preisboxer im Ring. Vor einer tobenden 90.000-Mann-Meute im Londoner Wembley-Stadion lieferte sich der langjährige Schwergewichts-Champion eine epische Schlacht mit Anthony Joshua.

Der damals 41-Jährige unterlag seinem 14 Jahre jüngeren Rivalen durch Technischen K.o. in Runde elf und wurde dennoch frenetisch gefeiert. Trotz der Niederlage schaffte Klitschko einen würdigen Abgang.

Seither halten sich immer wieder Gerüchte, Klitschko könne ein Comeback wagen, um den Altersrekord der 2025 verstorbenen Box-Ikone George Foreman (wurde 1994 mit 45 Schwergewichts-Weltmeister) zu brechen. Der heute 49-Jährige, der im März seinen 50. Geburtstag feiert, hat die Spekulationen immer wieder selbst angeheizt, so auch zuletzt, als ein Sparrings-Video Klitschkos viral ging.

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Sollte es Klitschko tatsächlich nochmal wissen wollen, hätte er einen prominenten Unterstützer - Schwergewichts-König Oleksandr Usyk.

"Wenn er anruft, werde ich persönlich zu ihm gehen und ihn ins Camp bringen und alles tun, was möglich ist, um ihm zu helfen, einmal mehr in den Ring zu steigen", sagte der Ukrainer bei "Ready to Fight". 

Fury vs. Klitschko II? Was Usyk davon hält

Auf die Frage, ob er einen Revanchekampf seines Landsmanns gegen Tyson Fury für möglich halte, antwortete Usyk: "Ich würde dieses Rematch mit großem Vergnügen schauen. Aber ich würde sagen, die Wahrscheinlichkeit, dass Wladimir einfach nur für sich selbst trainiert, liegt bei 70 Prozent."

Der saudische Box-Mogul Turki Al-Sheikh hatte schon Ende 2024 den Wunsch geäußert, einen zweiten Teil zwischen Fury und Klitschko zu veranstalten. Etwa zur gleichen Zeit wurden Comeback-Pläne Klitschkos publik. Der Ex-Weltmeister hatte vor, den damaligen IBF-Champion Daniel Dubois herauszufordern, stieß bei dem Verband aber auf Ablehnung. 

Fury hatte Klitschko Ende 2015 in Düsseldorf nach fast zehn Jahren Regentschaft als Schwergewichts-Weltmeister entthront. Ein geplanter Revanchekampf kam nie zustande, weil Fury in einem Strudel aus Depressionen und Drogen zunächst seine Karriere beendete. Klitschko bestritt danach nur noch den Kampf gegen Joshua.

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