In den Vertragsverhandlungen zwischen Borussia Dortmund und Nico Schlotterbeck bahnt sich offenbar eine Kehrtwende an. Für den langfristigen Verbleib seines Abwehrchefs soll der BVB sogar bereit sein, ein Tabu zu brechen.
"Bild" vermeldet, die Schwarz-Gelben seien bereit, Schlotterbeck entgegen der eigenen Gepflogenheiten eine Ausstiegsklausel einzuräumen, sollte er seinen bis 2027 datierten Vertrag verlängern.
Diese soll demnach ab dem Sommer 2027 und für Top-Klubs gelten. Sie würde dem 26 Jahre alten Abwehrchef erlauben, den BVB gegen Zahlung einer Ablösesumme in Höhe von 60 Millionen Euro zu verlassen. Diesen Plan sollen die Dortmunder nach einem geheimen Treffen mit der Schlotterbeck-Seite in der vergangenen Woche gefasst haben.
Positiv aus Sicht des BVB: Das Interesse internationaler Top-Klubs an Schlotterbeck soll stark rückläufig sein. Man sehe seine Leistungen in den zurückliegenden Wochen kritischer, heißt es.
Der FC Bayern sehe aufgrund der bevorstehenden Verlängerung mit Dayot Upamecano keinen Bedarf in der Defensive. Diesen hätte Real Madrid, plant aber offenbar keinen Vorstoß bei Schlotterbeck. Der FC Barcelona sucht angeblich eher Verstärkung für die Offensive, der FC Liverpool soll sich bereits vor Wochen aus dem Schlotterbeck-Poker zurückgezogen haben.
BVB: Verdient Schlotterbeck bald 14 Mio. Euro?
Insgesamt soll beim BVB nun die Zuversicht wachsen, den Deal mit dem früheren Freiburger in den kommenden Wochen einzutüten. Schlotterbeck winkt in Dortmund nicht nur der Aufstieg zum Top-Verdiener, ihm soll ein Gehalt von 14 Millionen Euro pro Jahr winken, sondern auch das Kapitänsamt.
Doch auch Titelüberlegungen spielen bei Schlotterbecks Entscheidung eine Rolle. "Ich kenne seine Überlegungen sehr gut", sagte sein früherer BVB-Teamkollege Hummels zuletzt am Rande des Legend Cups. "Schlotti ist für mich schon einer der besten Innenverteidiger, die es gibt. Er hat die Qualität, bei allen Vereinen der Welt zu spielen."
"So ein guter Spieler", führte Hummels aus, wolle "natürlich auch eine Perspektive haben, dass er nicht nur in zehn Jahren den Legends Cup hochhalten kann, sondern vorher noch etwas anderes".





























