Handball-Bundestrainer Alfred Gislason hat nach dem wichtigen Erfolg im "Endspiel" gegen Spanien sein gutes Verhältnis zu Juri Knorr betont.
"Ich habe überhaupt kein Problem mit ihm, wir sprechen uns regelmäßig aus. Alle werden gefordert, ihre Meinung zu sagen", betonte Gislason im "ZDF": "Das war nie ein Problem. Wir haben es sehr gut geschafft, den Druck von der Mannschaft wegzunehmen."
Knorr hatte sich nach dem zweiten EM-Gruppenspiel gegen Serbien (27:30) am "ARD"-Mikrofon über seine Einsatzzeit beschwert. Beim 34:32 zum Abschluss der Gruppenphase gegen Spanien, mit dem die Deutschen in die Hauptrunde stürmten, glänzte Knorr.
Er traf fünf Mal und sprühte in der aufgeheizten Atmosphäre der Jyske Bank Boxen vor Spielfreude.
In der Hauptrunde geht es gegen Olympiasieger und Weltmeister Dänemark, zudem warten Titelverteidiger Frankreich, Norwegen und Portugal oder Nordmazedonien.
Allesamt "extrem harte Gegner", wie Gislason sagte: "Da wartet Dänemark, die 50 Jahre zu Hause nicht verloren haben. Wir haben jetzt einen super Gegner nach dem anderen. Jetzt darf nicht viel passieren, wenn wir unser Ziel erreichen wollen, und das bleibt das Halbfinale."



