Timo Werners Zeit bei RB Leipzig neigt sich endgültig dem Ende entgegen. Der Abschied des einstigen Publikumslieblings scheint mittlerweile nur noch Formsache zu sein. Um aus seinem Vertrag bei den Sachsen herauszukommen, verzichtet Werner dem Vernehmen nach auf viel Geld. Und zwar auf noch mehr als bislang angenommen.
Um den Wechsel des Stürmers in die Major League Soccer möglich zu machen, greift RB Leipzig noch ein letztes in die Tasche und zahlt Werner eine Millionen-Abfindung. Nach Informationen von "Sky" erhält der 29-Jährige rund zwei Millionen Euro, um seinen noch bis zum Sommer laufenden Vertrag vorzeitig aufzulösen.
Diese Summe liegt allerdings noch einmal eine Million Euro unter der Abfindungszahlung, die zuvor von der "Bild" kolportiert worden war.
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Im Gegenzug bricht Werner seine Zelte in Sachsen ab und wagt einen Neuanfang in den USA. Wie bereits berichtet, schließt sich der frühere Nationalspieler den San Jose Earthquakes aus der MLS an. Den obligatorischen Medizincheck hat er inzwischen in Berlin absolviert, wie "Sky" und "Bild" übereinstimmend berichteten.
Timo Werner bei RB Leipzig nicht mehr gefragt
Für RB Leipzig ist der Deal trotz der Abfindung wirtschaftlich sinnvoll. Durch den vorzeitigen Abschied spart sich der Bundesligist rund drei Millionen Euro an Gehaltszahlung, die dem Angreifer noch zugestanden hätten.
Werners Vertrag sah ein Jahresgrundgehalt von knapp elf Millionen Euro vor, bis zum regulären Vertragsende hätte der Angreifer noch etwas mehr als fünf Millionen Euro kassiert.
Sportlich war die zweite Leipziger Zeit für Werner von Enttäuschungen geprägt. Nach seiner Rückkehr im Jahr 2022 konnte er nie an die Form früherer Jahre anknüpfen. Auch eine zwischenzeitliche Leihe zu Tottenham Hotspur brachte nicht die erhoffte Wende. Der England-Abstecher verlief ähnlich ernüchternd wie seine aktuelle Saison bei RB, in der Werner unter seinem Namensvetter und Cheftrainer Ole Werner überhaupt keine Rolle mehr spielte.






























