In der Wild Card Round der NFL Playoffs endete das Abenteuer "Postseason" einmal mehr frühzeitig für die Pittsburgh Steelers. Nun stehen wegweisende Entscheidungen an, vor allem was Head Coach und Quarterback angeht.
Für letzteres haben die aktuellen Spieler der Steelers scheinbar einen Wunsch. Wie "ESPN" berichtet, stehen die Spieler der Steelers einer möglichen Rückkehr von Aaron Rodgers sehr offen gegenüber. "Fast alle Steelers-Spieler lobten Rodgers während ihrer Abschlussgespräche und die meisten, wenn nicht sogar alle, wünschen sich, dass der erfahrene Quarterback 2026 zurückkehrt. Seine Unterstützung unter den Spielern war einhellig, und die Verantwortlichen der Organisation betonten, wie beliebt und respektiert Rodgers dort war", heißt es in dem Bericht von Adam Schefter.
Damit die Steelers-Verantwortlichen eine Neuverpflichtung von Rodgers überhaupt in Erwägung ziehen könnten, müsste dieser zunächst über seine eigene Zukunft entscheiden. Hierzu hatte er sich in abschließenden Gesprächen mit den Steelers offenbar nicht geäußert. Viel mehr wolle er sich die nötige Zeit nehmen, heißt es.
Rodgers war im vergangenen Sommer zu den Steelers gekommen und hatte es auf 16 Spiele, 3322 Passing Yards und 24 Touchdowns (7 INTs) gebracht. Damit führte er das Team in die Playoffs, wo er bei der Pleite gegen die Texans keine gute Figur abgab.
NFL: Head-Coach-Posten hat Priorität
Die erste Priorität der Steelers wird allerdings ohnehin die offene Head-Coach-Position haben. Nach 19 Jahren und keiner einzigen Spielzeit mit Losing Record hatte Mike Tomlin nach dem Aus in den Playoffs seinen Posten verlassen.
Nun sind die Steelers auf der Suche nach einem Nachfolger und haben hierfür einige Kandidaten im Blick. So wurden bereits Interviews mit Brian Flores (DC Vikings), Chris Shula (DC Rams), Klay Kubiak (OC 49ers) und weiteren Kandidaten angefragt.
Wer auch immer am Ende Nachfolger wird, bekommt natürlich auch ein Mitspracherecht in Sachen Quarterback. Ob Aaron Rodgers dann zur Wahl steht, bleibt abzuwarten.







