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"Ich muss mir das ernsthaft überlegen"

Personal-Beben? Skisprung-Ikone lässt Zukunft offen

Personal-Beben um Skisprung-Ikone Adam Malysz?
Personal-Beben um Skisprung-Ikone Adam Malysz?
Foto: © IMAGO/Kai Taller
19. Januar 2026, 14:03
sport.de
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Im polnischen Wintersport bahnt sich möglicherweise ein Personal-Beben an, betroffen ist eine aus dem Skispringen bestens bekannte Ikone.

Adam Malysz lässt seine Zukunft als Präsident des polnischen Ski-Verbands offen. "Ich muss mir das ernsthaft überlegen. Ehrlich gesagt waren es vier schwierige Jahre. Ich hätte nicht gedacht, dass ich es schaffen würde. Die letzten paar Saisons haben mich wirklich sehr mitgenommen", sagte der Ex-Skispringer bei "TVP Sport".

Malyszs Amtszeit an der Spitze des Verbands endet nach der laufenden Wintersport-Saison. "Ich denke, nach den Olympischen Spielen werde ich besser einschätzen können, was auf mich zukommt und ob ich mich für eine weitere Kandidatur entscheiden werde", sagte der 48-Jährige.

Auf konkrete Nachfrage, ob er sich eine Verlängerung seines Engagements vorstellen könnte, antwortete Malysz: "Es fällt mir schwer, diese Frage zu beantworten. Es gibt viele Vor-, aber auch viele Nachteile."

Malysz bekannte, der Abschied von seinem Posten und den Mitarbeitern in Polens Ski-Verband würde "sicherlich schwierig" für ihn werden. "Denn auch wenn der Wintersport hier vielleicht nicht besonders glanzvoll aussieht, wurden doch viele Reformen auf den Weg gebracht. Und diese Erfolge werden früher oder später kommen. Das braucht Zeit."

Skispringen: Trainer-Knall fordert Malysz und Co.

Malysz, in seiner aktiven Karriere unter anderem vier Olympia-Medaillen und ebenso viele Weltmeistertitel gewann, ist seit 2022 Präsident des polnischen Ski-Verbands. Zuvor fungierte er dort als Sportlicher Leiter fürs Skispringen.

Besonders gefordert wurde der Vierschanzentournee-Sieger von 2000/2001 in seiner Verbandsarbeit in der jüngeren Vergangenheit von der Unruhe rund um Polens Ex-Skisprung-Chefcoach Thomas Thurnbichler.

Der Österreicher hatte sich heftig mit den polnischen Stars überworfen. Eine sportliche Talfahrt von Kamil Stoch, Dawid Kubacki und Co. ging damit einher. 

Nach der Saison 2024/2025 musste Thurnbichler seinen Hut nehmen. Malysz gestand anschließend "Missverständnisse" sowie ein "Problem" in der Kommunikation.

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