Fußball-Bundesligist Eintracht Frankfurt treibt die Veränderungen in seinem Trainerstab weiter voran. Kurz nach der Trennung von Chefcoach Dino Toppmöller trifft es nun auch seine Assistenten.
Eintracht Frankfurt beendet "mit sofortiger Wirkung" die Zusammenarbeit mit seinem Co-Trainern Stefan Buck, Nélson da Silva Morgado und Xaver Zembrod. Das gab die SGE am Montagvormittag offiziell bekannt. Allerdings: Jan Fießer bleibt dem Bundesligisten erhalten.
"Wir danken Stefan, Nélson und Xaver für ihren großen Einsatz in den vergangenen Jahren und wünschen ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren Karriereweg", wird Sportvorstand Markus Krösche in der Mitteilung zitiert: "Wir freuen uns, dass Jan Fießer weiterhin dem Trainerstab angehört. Er hat bei uns als Trainer eine starke Entwicklung genommen und bereits die Pro Lizenz erworben."
Es sei "erfreulich, dass er seinen Weg bei uns weitergeht", so Krösche.
Stefan Buck und Nélson da Silva Morgado waren seit 2023, Xaver Zembrod seit 2024 für die Hessen tätig. Gemeinsam mit Dino Toppmöller erreichte das Trainerteam in der Vorsaison Platz drei in der Bundesliga und in der Europa League das Viertelfinale.
Eintracht Frankfurt reagiert auf "rückläufige Entwicklung"
Die Frankfurter Eintracht hatte am Sonntag das Aus seines bisherigen Cheftrainers offiziell verkündet. Damit reagierte der Klub auf die "rückläufige Entwicklung in den letzten Wochen", man brauche einen "neuen sportlichen Impuls", so Krösche: "Unserem Anspruch, als Eintracht Frankfurt für einen dynamischen, aggressiven und kompakten Fußball zu stehen, sind wir in dieser Saison bislang nur unzureichend gerecht geworden."
Interimsweise werden U21-Cheftrainer Dennis Schmitt und U19-Trainer Alexander Meier die Geschicke bei Eintracht Frankfurt übernehmen.
Eintracht Frankfurt war am Freitagabend gegen Werder Bremen nicht über ein 3:3 hinausgekommen. Generell gewann die Eintracht nur eines der vergangenen neun Pflichtspiele, in der Liga gerät deshalb langsam das Minimalziel Europa in Gefahr.
Im Pokal schied Frankfurt bereits in der 2. Runde aus, auch in der Champions League droht noch im Januar das Aus.





























