Der frühere Leverkusener Xabi Alonso zählt nach seiner Entlassung bei Real Madrid zu den begehrtesten Trainern im Spitzenfußball. Nach Gerüchten über eine Rückkehr in die Bundesliga haben den Spanier aber vor allem zwei Klubs aus der Premier League auf dem Zettel. Bei beiden müsste man sich aber zunächst einmal vom aktuellen Coach trennen.
Die englischen Spitzenklubs FC Liverpool und Tottenham Hotspur könnten Medienberichten zufolge auf eine Verpflichtung von Xabi Alonso schielen.
Beim amtierenden englischen Meister hat die Entlassung des Spaniers bei Real Madrid "einen Schatten bis Anfield" geworfen, so eine Einschätzung des "kicker". Der 44-Jährige hat als aktiver Spieler zwischen 2004 und 2009 erfolgreich für die Reds gespielt, gemeinsam gewann man etwa 2005 die Champions League. Alonso werde unter den Fans schon lange als Wunschkandidat angesehen.
Die Rufe nach dem Ex-Leverkusener könnten vor allem dann lauter werden, sollte Teammanager und Meister-Coach Arne Slot erneut ins Straucheln geraten. Nach einer denkwürdigen Pleitenserie in der Hinrunde mit sieben Niederlagen in der Liga zwischen September und November konnte der Niederländer sein Team in den vergangenen Wochen stabilisieren, zuletzt gegen den FC Burnley gelang aber nur ein 1:1. Es war das vierte Unentschieden in Folge.
Alonso nach London? Frank wackelt vor BVB-Duell bei den Spurs
Am Mittwoch (21:00 Uhr) gastiert Liverpool in der Champions League bei Olympique Marseille. Sollte die Qualifikation des aktuellen Tabellenneunten der Königsklasse in Gefahr geraten und die Spiele in der Liga gegen Bournemouth, Newcastle und Manchester City nicht erfolgreich gestaltet werden, könnte es eng werden für Slot, heißt es im Fachblatt.
Unterdessen schielt man englischen Medienberichten zufolge auch in London auf Xabi Alonso. Bei Tottenham Hotspur könnte er Thomas Frank ersetzen, so der "Independent".
Die Spurs haben unter dem Dänen zuletzt nur eins der letzten sieben Liga-Spiele gewonnen. Die Klub-Bosse wollen zeitnah entscheiden, ob man Frank nicht womöglich vor dem Champions-League-Spiel gegen Borussia Dortmund am Dienstag (21:00 Uhr) vor die Tür setzt. Dem Bericht zufolge wäre im Falle einer Entlassung zwar Xabi Alonso einer der Wunschkandidaten, eine Verpflichtung sei aber eher unwahrscheinlich. Der Top-Trainer habe schlichtweg zu viele gute Optionen, so der "Independent".
Der frühere Leverkusener Meistertrainer wurde auch bei Eintracht Frankfurt gehandelt, "Bild" brachte ihn als Nachfolger von Dino Toppmöller ins Spiel. Ein Wechsel zur SGE ist aber völlig unrealistisch, schätzt RTL-Experte Timo Latsch ein.
































