Es wäre DER Transfer-Hammer des Winters, zumindest in der 2. Bundesliga: Spitzenreiter FC Schalke 04 umwirbt Torjäger-Veteran Edin Dzeko von der AC Florenz. Inzwischen scheint klar, wie die Königsblauen den 39-Jährigen ins Ruhrgebiet locken wollen.
"Bild" zufolge offeriert Schalke einen besonderen Vertrag, der demnach bis zum Saisonende gelten und stark leistungsbezogen sein soll. Für jeden Treffer würde Dzeko eine Sonderzahlung winken, zudem eine hohe Aufstiegsprämie, heißt es.
Aber: Sein Gehaltsgefüge wolle Schalke für den früheren Torschützenkönig nicht sprengen. Die Position von Kapitän Karaman an der Spitze der teaminternen Gehaltstabelle wollen die Verantwortlichen also wohl nicht antasten. Der 31-Jährige soll geschätzte 800.000 Euro pro Jahr verdienen.
Schalke ist im Dzeko-Poker nicht ohne Konkurrenz. Laut "WAZ" soll der Altstar, den Florenz in diesem Winter gerne von der Gehaltsliste streichen würde, mehrere Angebote vorliegen haben.
Eines davon kommt offenbar vom französischen Erstliga-Aufsteiger Paris FC, der dank Geldgeber Bernard Arnault finanziell auf Rosen gebettet ist und ein deutlich lukrativeres wirtschaftliches Paket schnüren könnte.
Bemerkenswert: Dzeko müsste wohl auf eine Summe im siebenstelligen Bereich verzichten, um tatsächlich auf Schalke aufzuschlagen.
FC Schalke 04: Wie stehen die Chancen im Dzeko-Poker?
Aber: Das Projekt Schalke soll den früheren Wolfsburger grundsätzlich reizen.
Ein Indiz dafür: Rund um das WM-Qualifikationsspiel seiner bosnischen Nationalmannschaft gegen Österreich Ende November (1:1) soll es zunächst losen Kontakt zwischen Dzeko und S04-Abwehrchef Nikola Katic sowie Trainer Miron Muslic gegeben haben.
Danach habe sich die Spielerseite sogar aktiv auf Schalke gemeldet, um die Möglichkeit einer zukünftigen Zusammenarbeit auszuloten, schreibt "Bild".
Den Berichten zufolge wird in der Personalie zeitnah eine Entscheidung fallen. Weil die Schalker Bosse Chancen auf einen Coup aber nicht sonderlich hoch einschätzen sollen, gibt es parallel auch noch andere Transfer-Kandidaten für die lahmende Offensive.




























