Seit März 2024 ist Max Eberl nun Sportvorstand beim FC Bayern. Nach anfänglich kritischen Tönen rund um seine Arbeit an der Säbener Straße gab ihm vor allem der sportliche Erfolg der vergangenen eineinhalb Jahre Recht, die Zahl seiner Fürsprecher rund um den deutschen Rekordmeister wurde immer größer. Nun ist sogar von einer vorzeitigen Vertragsverlängerung die Rede.
Sein Arbeitspapier als Sportvorstand beim FC Bayern läuft noch bis 2027. Aufgrund der überragenden sportlichen Bilanz vor allem in der Bundesliga gilt es mittlerweile nur noch als Formsache, dass Max Eberl schon zeitnah mit einem neuen Kontrakt mit mehrjähriger Laufzeit ausgestattet wird.
Im Gespräch mit der "Bild" wollte der 52-Jährige davon allerdings im Moment noch nichts wissen: "Das ist die Entscheidung des Aufsichtsrats, damit habe ich nichts zu tun. Ich kann nur einen guten Job machen", wies Eberl darauf hin, dass es sowieso außerhalb seines Entscheidungsbereichs liege, in konkrete Gespräche über eine Vertragsverlängerung einzutreten.
Eberl machte aber überhaupt keinen Hehl daraus, dass er nur allzu gerne und vorzeitig an der Säbener Straße verlängern würde: "Ich kann das machen, bei dem ich denke, dass der FC Bayern in den nächsten Monaten und Jahren erfolgreich sein kann und das versuchen umzusetzen. Und gleichzeitig versuchen, dass das Festgeldkonto wieder anwächst. Das ist eine Aufgabe, die wir auch haben. Und wenn das alles gut läuft, dann freue ich mich, wenn sich der Aufsichtsrat bei mir melden würde, logisch."
Mit Uli Hoeneß sitzt unter anderem der große Bayern-Macher der vergangenen Jahrzehnte als Mitglied im Aufsichtsrat des deutschen Branchenführers. Das Verhältnis des Klubpatrons und Max Eberl soll anfänglich durchaus kompliziert gewesen sein, öffentlich hatte Hoeneß den Sportvorstand sogar mal als "empfindlich" bezeichnet.
Eberl betonte gegenüber "Bild" nun aber einmal mehr, dass die Beziehung zum Ehrenpräsidenten voll intakt sei: "Uli ist Bayern München, ihm liegt dieser Klub unglaublich am Herzen. [...] Das Verhältnis von Uli Hoeneß und Max Eberl war nie anders. Jetzt ist es intensiver, weil ich hier arbeiten darf."
Eberl verspürt keine Genugtuung
Nach eigener Aussage spüre er auch keine Genugtuung, dass die Münchner aktuell derart erfolgreich in der Bundesliga unterwegs seien, nachdem zuvor an Eberls Personalentscheidungen immer wieder gezweifelt wurde - sowohl in Kaderfragen als auch bei der Besetzung des Cheftrainerpostens mit Vincent Kompany.
"Am langen Ende, und das zählt für uns, haben wir gute Entscheidungen getroffen. Wir haben Entscheidungen getroffen, von denen wir überzeugt sind, und konnten auch die Menschen im Klub überzeugen, dass dieser Weg der richtige ist. Für mich gibt es keine Genugtuung. Wenn der FC Bayern von oben grüßt, ist das für mich das Entscheidende", zeigte sich Eberl bescheiden.





























