Die Buffalo Bills sind gegen die Denver Broncos knapp mit 30:33 nach Overtime aus den Playoffs ausgeschieden. Dabei sorgte eine umstrittene Schiedsrichterentscheidung für Frust bei Bills-Head-Coach Sean McDermott.
Es war die strittige Szene des Spiels: In der Overtime warf Quarterback Josh Allen beim einzigen Angriff der Bills den Ball tief in die gegnerische Hälfte, wo Brandin Cooks ihn in der Luft fängt. Allerdings prallten Cooks und Gegenspieler Ja'Quan McMillian in der Luft zusammen und rollten gemeinsam über den Boden.
Dabei nimmt McMillian Cooks den Ball wohl aus den Händen. Die Schiedsrichter entschieden auf eine Interception. Somit hatten die Broncos den Ball an der 20-Yard-Linie und die Bills keine sehr gute Position für ein Field Goal. Quasi im Gegenzug gelangen Denver die entscheidenden Punkte zum 33:30-Sieg.
"Die Szene ist nicht mal knapp. Das ist auf jeden Fall ein Catch. Niemand kann mich davon überzeugen, dass das kein Catch ist und uns der Ball nicht gehören sollte", wütete McDermott nach dem Spiel, nachdem er sich die Szene nach eigenen Aussagen etwa 20 Mal angeschaut hatte. "Ich habe keine Ahnung, warum die NFL das so entschieden hat. Die Spieler und die Fans verdienen eine Erklärung", fügte der Trainer hinzu.
McMillian ordnete die Szene etwas anders ein. "Er hatte den Ball eigentlich schon. Als ich die Hand dran hatte, konnte ich ihm den Ball abnehmen. Ich fiel über ihn, hielt den Ball hoch und zeigte den Fans ein bisschen Liebe", sagte der Spieler.
Referee Carl Cheffers erklärte nach dem Spiel die Entscheidung: "Der Receiver muss den Catch abschließen. Er ging zu Boden, was Teil des Fangprozesses ist. Als er den Boden berührte, verlor er den Ballbesitz. Der Verteidiger ist also derjenige, der den Catch vollendet hatte. Daher hat er den Ballbesitz bekommen."






