Bleibt er noch ein weiteres Jahr oder beendet er seine einmalige Karriere in diesem Sommer? Die Zukunft von Manuel Neuer beim FC Bayern könnte sich schon bald entscheiden.
Wie "Bild"-Fußballchef Christian Falk in dem Podcast "Bayern Insider" berichtete, soll es in der Länderspielpause Ende März zu "dem entscheidenden Treffen" zwischen dem Verein und dem langjährigen Stammtorhüter kommen.
Der Zeitpunkt ist dabei durchaus symbolträchtig: Neuer wird am 27. März 40 Jahre alt, sein Vertrag beim deutschen Rekordmeister läuft Ende Juni aus. Unmittelbar nach seinem Geburtstag soll das richtungsweisende Gespräch stattfinden.
Seit Monaten wird an der Säbener Straße über die nächste Personalie im Tor spekuliert. Neuer selbst hatte sich zuletzt vorsichtig optimistisch gezeigt.
Bei einem Fanclubbesuch zu Beginn des Jahres erklärte der Weltmeister von 2014, er sei "positiv gestimmt" in Bezug auf eine erneute Vertragsverlängerung beim FC Bayern. Gleichzeitig machte er aber deutlich, dass für ihn die sportliche Perspektive entscheidend sei. Er wolle zunächst die kommenden Monate abwarten und mit guten Leistungen überzeugen.
Neuer spielt schon seit 2011 für den FC Bayern
Auch einen möglichen Zeitrahmen nannte Neuer dabei selbst. Eine Entscheidung sei "Richtung Ende März, April" zu erwarten. "Dann werden wir sehen, ob es weitergeht oder nicht."
Worte, mit denen sich die "Bild"-Informationen nun decken. Demnach soll rund um den 1. oder 2. April öffentlich verkündet werden, ob der Kapitän der Münchner seine außergewöhnliche Karriere beim FC Bayern doch noch weiter fortsetzt.
Neuer prägt den Verein seit fast eineinhalb Jahrzehnten wie kaum ein anderer Spieler. Im Sommer 2011 war er vom FC Schalke 04 nach München gewechselt. Ein Transfer, der zunächst polarisiert hatte und sich im Nachhinein als absoluter Glücksgriff erwies. Seitdem ist der 124-malige frühere Nationalspieler nicht nur sportlich ein Fixpunkt, sondern auch eine Identifikationsfigur des Klubs.
Ob der FC Bayern mit seinem langjährigen Schlussmann über den Sommer hinaus plant oder einen Generationswechsel einleitet, dürfte in wenigen Wochen feststehen.


























