Karim Adeyemi hat bei Borussia Dortmund im neuen Jahr seinen Stammplatz verloren. Warum? BVB-Coach Niko Kovac äußert sich - und lobt einen Teamkollegen des Sorgenkinds.
Adeyemis Offensiv-Konkurrent Maximilian Beier habe es zuletzt "richtig gut gemacht", betonte Kovac vor dem Heimspiel des BVB am Samstag gegen den FC St. Pauli, "deswegen verdient er es zu spielen".
Hoffnung auf eine schnelle Rückkehr in die Startformation machte der 54-Jährige Adeyemi nicht. "Karim muss warten und auf seine Chance hoffen", sagte Kovac.
Er riet Adeyemi, der in den beiden Bundesligaspielen im Jahr 2026 bei Eintracht Frankfurt (3:3) und gegen Werder Bremen (3:0) erst in der Schlussphase eingewechselt wurde, zu Geduld. "Wir haben noch viele Spiele im Januar, so dass wir schon noch rotieren werden. Das ist ganz klar", erläuterte Kovac.
Bis Anfang Februar stehen fünf Spiele in zwei weiteren Englischen Wochen für den BVB auf dem Programm.
Adeyemi hatte in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder Negativschlagzeilen rund um die Schwarz-Gelben geschrieben.
Auch der Zukunftsplan des 23-Jährigen soll gefährdet sein. Laut "Bild" würde Adeyemi den BVB trotz seines bis 2027 datierten Vertrag gerne bald verlassen. Seine Ehefrau, die populäre Rapperin Loredana, kann sich demnach eine Zukunft in einer europäischen Metropole gut vorstellen.
BVB: Keine Angebote für Adeyemi
Aber: Ernsthafte Aussichten, diese Idee zu verwirklichen, hat Adeyemi derzeit offenbar nicht. Dem Bericht zufolge liegen dem pfeilschnellen Offensivakteur keine konkreten Angebote anderer Klubs vor.
Manchester United und Inter Mailand hätten zwar losen Kontakt zum Adeyemi-Lager gesucht, hieß es. Daraus sei (bislang) aber nichts Greifbares entstanden.
Auch nach dem Werder-Spiel im Signal Iduna Park am Dienstag war Adeyemi rund um den BVB wieder Tuschel-Thema.
"Bild" berichtete, er habe das Stadion ungewöhnlich früh und vor seinen Mannschaftskameraden verlassen - aus Frust über sein Reservistendasein?


























