Die dreimalige Skeleton-Weltmeisterin Jacqueline Pfeifer hat beim Weltcup-Finale in Altenberg ihren zweiten Saisonsieg gefeiert und bei der Olympia-Generalprobe im Erzgebirge ein Ausrufezeichen gesetzt. Die 30-Jährige gewann am Freitag nach einem Bahnrekord im zweiten Lauf souverän und triumphierte wie zuletzt beim Auftakt Ende November auf der Bahn der kommenden Winterspiele in Cortina d'Ampezzo.
"Das gibt mir ein gutes Gefühl und viel Selbstvertrauen. Wir haben gezeigt, dass man uns auf der Rechnung haben muss", sagte Pfeifer im ZDF.
Pfeifer lag nach zwei Läufen 33 Hundertstel vor Susanne Kreher, die damit für einen deutschen Doppelsieg sorgte und sich auf ihrer Heimbahn auf den letzten Drücker das Ticket für ihre ersten Olympischen Spiele sicherte.
Mit Platz drei holte die Belgiern Kim Meylemans (+0,34 Sekunden) erstmals den Gesamtweltcup. Der dreimaligen Saisonsiegerin, die in Amberg in Oberpfalz geboren wurde, hätte ein 16. Platz gereicht, um vor der letztlich zweitplatzierten Pfeifer zu bleiben.
Pfeifer hatte den Gesamtweltcup unter ihrem früheren Namen Lölling dreimal gewonnen (2016/17, 2017/18 und 2019/20). Zum ersten Mal seit ihrem bislang letzten Triumph schaffte sie es nun unter die Top 3 des Endklassements.
Hannah Neise, zum Saisonstart im Dezember Zweite, verabschiedete sich mit einem guten fünften Platz Richtung Olympia, nachdem sie zuletzt in Winterberg (19.) und St. Moritz (21.) nicht vorne mitmischen konnte. Als Achte erreichte Corinna Leipold ihr bestes Saisonergebnis.
