Beim 30:27-Sieg der deutschen Handball-Nationalmannschaft bei der EM gegen Österreich handelte sich Torwart David Späth eine heftige Watschn von Bundestrainer Alfred Gislason ein. Der 23-Jährige reagierte nun auf die Kritik.
In der 41. Spielminute im EM-Auftaktspiel zwischen Deutschland und Österreich wurde Torwart Andreas Wolff bei einem Wurf von Sebastian Frimmel mit voller Wucht im Gesicht getroffen.
Die deutsche Nummer eins musste daraufhin vom Feld gehen und behandelt werden. Mit den Leistungen von Ersatzmann David Späth war Bundestrainer Alfred Gislason aber wohl alles andere als zufrieden.
Der Isländer kritisierte den Keeper der Rhein-Neckar Löwen lauthals und gestikulierte wild in seine Richtung. Nach nur sechs Minuten (fünf Gegentore, keine Parade) musste Späth wieder für Wolff Platz machen.
Warum Gislason den 23-Jährigen derart heftig kritisierte, wusste Späth nicht genau. "Ich finde, ich habe jetzt nicht viel falsch gemacht. Aber so ist das mal", sagte er gegenüber "handball-world".
Der Youngster ergänzte: "Andi ist dann reingekommen, hat es dann gut gemacht. Das ist die Entscheidung vom Bundestrainer. Die akzeptiere ich. Natürlich möchte ich spielen. Und natürlich bin ich dann frustriert, wenn das so kommt. Aber es bringt jetzt nichts, nach hinten zu schauen."
Wolff überragt bei deutschem Auftaktsieg
Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte Österreich im emotionsgeladenen Bruderduell mit 30:27 (12:8) und nahm direkt Kurs auf die Hauptrunde. Mit einer lange Zeit starken Abwehrleistung stellte das deutsche Team seine großen Ambitionen unter Beweis. Wolff war mit zwölf Paraden der überragende Spieler auf dem Platz.
Im Nachbarschaftsduell gelangen der DHB-Auswahl immer wieder minutenlange Phasen ohne Gegentor. Und wenn doch mal ein Ball durchkam, war häufig Wolff zur Stelle.





