Borussia Dortmund arbeitet hartnäckig an einer Vertragsverlängerung von Nationalspieler Nico Schlotterbeck. Nun haben die BVB-Verantwortlichen offenbar weitere Schritte unternommen, um den Verteidiger von einem Verbleib zu überzeugen.
Am Mittwochabend fand auf der Geschäftsstelle von Borussia Dortmund nach "Sky"-Angaben ein "Geheim-Gipfel" statt, in dem über die Zukunft von Nico Schlotterbeck diskutiert wurde. Teilgenommen haben laut dem TV-Sender Schlotterbecks Berater Björn Etzel, Sport-Geschäftsführer Lars Ricken und Sportdirektor Sebastian Kehl.
Bei dem Treffen soll der Schlotterbeck-Seite erneut der Verbleib beim BVB schmackhaft gemacht worden sein. Zugleich will man bei Schwarz-Gelb vermeiden, dass sich der Poker in die Länge zieht. Bis Ende Januar bzw. Mitte Februar erwarte man bei der Borussia eine "Botschaft" des Spielers, heißt es bei "Sky". Noch sei offen, wie sich der Innenverteidiger entscheidet.
Der BVB ist bereit, den Nationalspieler zum Top-Verdiener zu machen, sollte er seinen derzeit bis 2027 laufenden Vertrag vorzeitig verlängern und sich somit klar zum Klub bekennen.
Zahlreiche Spitzenklubs aus ganz Europa haben Nico Schlotterbeck auf dem Zettel und ziehen Medienberichten zufolge eine Verpflichtung im Sommer in Betracht. Zudem: Bei der Weltmeisterschaft in Mexiko, Kanada und den USA könnte der DFB-Star noch einmal für sich werben.
Verhandlungen beim BVB mit Schlotterbeck "kein Selbstläufer"
Unter anderem stand auch ein möglicher Wechsel zum FC Bayern im Raum. Die Münchner sollen inzwischen jedoch von einer Verpflichtung des Dortmunders abgerückt sein. Sollte eine Vertragsverlängerung von Dayot Upamecano nicht wie erhofft klappen, soll man Marc Guehi von Crystal Palace bevorzugen.
BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl hatte kürzlich eingeräumt, dass die Verhandlungen mit Nico Schlotterbeck kein Selbstläufer sind. "Sich in jedem Gespräch neue Argumente auszudenken, wird womöglich schwierig sein. Natürlich versuchen wir zu überzeugen, mit all der Power, die dieser Klub hat, auch mit der Wertschätzung, die der Junge spürt, mit den Zielen, die wir gemeinsam erreichen wollen. Solche Themen müssen ein bisschen reifen", wurde der Ex-Kapitän bei den "Ruhr Nachrichten" zitiert.
Und weiter: "Er hat sich über die Wintertage auch Gedanken gemacht und wir werden noch weiter sprechen. Dass wir mit ihm weitermachen wollen, ist klar. Aber es ist noch keine Entscheidung gefallen."

























