Der VfB Stuttgart hat einen weiteren Winter-Transfer festgezurrt - auf der Abgangsseite.
Leonidas Stergiou verlässt die Schwaben vorübergehend und wechselt auf Leihbasis bis zum Saisonende zum abstiegsbedrohten Bundesliga-Konkurrenten 1. FC Heidenheim. Beim VfB steht der Defensivakteur bis zum 30. Juni 2028 unter Vertrag.
"Leo hat seine Qualitäten im VfB-Trikot und für die Nationalmannschaft der Schweiz viele Male unter Beweis gestellt. Er agiert technisch und taktisch auf einem hohen Niveau und kann in der Defensive flexibel eingesetzt werden. Wir wünschen Leo für die Rückrunde alles Gute und viel Erfolg", sagte VfB-Sportvorstand Fabian Wohlgemuth.
Heidenheims Vorstandschef Holger Sanwald erklärte: "Mit Leonidas Stergiou gewinnen wir einen Spieler für unsere Abwehr hinzu, der die Bundesliga genau kennt und, trotz seines nach wie vor jungen Alters, schon über beachtliche Erfahrung verfügt."
Der Neuzugang könne dem FCH "in der aktuellen herausfordernden Situation mit seiner fußballerischen Qualität sowie seiner Einstellung auf dem Platz sofort weiterhelfen", sagte Sanwald.
VfB Stuttgart: Heidenheim-Leihe "eine große Chance" für Stergiou
Stergiou zeigte sich erfreut von seinem Wechsel aus Stuttgart auf die Ostalb. "Es ist für mich eine große Chance, wieder regelmäßig Spielpraxis zu sammeln und dem FCH dabei zu helfen, dass uns der Klassenerhalt am Saisonende gelingt", sagte der 23 Jahre alte Schweizer Nationalspieler.
Der VfB Stuttgart hatte Stergiou 2024 für zwei Millionen Euro vom FC St. Gallen verpflichtet. Für den amtierenden DFB-Pokalsieger bestritt er seitdem wettbewerbsübergreifend 38 Partien (zwei Tore, zwei Vorlagen).
Zuvor hatte der VfB bereits Yannik Keitel an den FC Augsburg und Jovan Milosevic an Werder Bremen verliehen. Silas Katompa Mvumpa schloss sich zudem dem 1. FSV Mainz 05 an.
Neu dabei bei den Stuttgartern ist Jeremy Arévalo, für den angeblich 7,5 Millionen Euro an Racing Santander flossen.


























