Durch einen fulminanten 13-4-1-Start in die laufende NHL-Saison wurden bei den New Jersey Devils die Hoffnungen auf den ersten Stanley-Cup-Triumph seit 2003 laut. Doch in den vergangenen Wochen zeigte die Formkurve des Teams rapide nach unten. General Manager Tom Fitzgerald schlägt erstmals Alarm.
"Konstanz, mangelnde Konstanz ist etwas, das im Sport vorkommt", erklärte der GM, warum die Devils nach dem Traumstart zuletzt einbrachen und nur elf der letzten 29 Partien für sich entscheiden konnten: "Wir versuchen nur herauszufinden, wie wir damit umgehen können und wie ich dabei helfen kann. Aber wir sitzen alle im selben Boot. Das ist absolut nicht gut genug."
Die Schuld an der jüngsten Misere sieht der 57-Jährige allerdings allen voran bei sich selbst. "Wo wir jetzt stehen, ist meine Schuld", erklärte er und legte nach: "Ich bin jemand, der Verantwortung übernimmt. Ich versuche unter anderem, Lösungen zu finden, die dieser Organisation helfen, sich weiterzuentwickeln und das Team zu werden, das wir sein können."
Legen die Devils personell noch einmal nach?
Als aktuell Drittletzter der Metropolitan Division muss schnell eine Kehrtwende her, um den Playoff-Zug nicht zu verpassen. "Ich glaube an den Kern des Teams", ist Fitzgerald optimistisch, dass das gelingen kann. "Wir haben gesehen, wie sie in Bestform sind. Das hat uns gefallen. Ich bin gespannt, wie sich dieses Team als Ganzes jetzt entwickelt und was wir damit erreichen können."
Während New Jersey Mitte November auch statistisch zu den besten Teams der Liga zählte, ist der Absturz der Devils auch an den Zahlen erkennbar. In nahezu allen Bereichen ließ das Team heftig Federn: Bei den Toren pro Spiel (von 3,28 zu 2,18), durchschnittlichen Gegentoren (2,89 zu 3,25), aber auch im Powerplay (25,5 zu 16,4 Prozent) und in Unterzahl (84,9 zu 70,8 Prozent).
Denkbar, dass auf dem Trade-Markt daher noch einmal nachgelegt wird. "Ich versuche, weiterhin das zu tun, was ich mir vorgenommen habe, nämlich ein konkurrenzfähiges Team aufzubauen", erklärte Fitzgerald, der zuletzt erfolglos an der Verpflichtung von Quinn Hughes gearbeitet hat. Den Superstar zog es stattdessen zu den Minnesota Wild.





































