Ferrari war 2025 wieder einmal ein Sorgekind der Formel 1 - und auch vor dem Start der neuen Saison sollen schon wieder dunkle Wolken über Maranello aufgezogen sein. Was ist wirklich dran an den Gerüchten?
Wie die italienische Edition von "Motorsport.com" berichtet, gibt es bei Ferrari keine Verzögerungen oder Probleme mit dem SF-26, also dem Auto für die anstehende Formel-1-Saison.
Es heißt, die Entwicklung des Boliden mit Blick auf die Testfahrten in Barcelona (26. Januar bis 30. Januar) liege voll im Plan.
Ferrari plane am Ende der Woche den "Fire-up", bei dem der neue Wagen erstmals angelassen wird.
Für den 23. Januar steht der Shakedown auf der hauseigenen Strecke in Fiorano an. Dann wird Ferrari den SF-26 auch erstmals der Öffentlichkeit präsentieren.
Dort hieß es, der Entwicklungsstand des SF26 sei noch lange nicht so weit, wie die Verantwortlichen des Formel-1-Rennstalls es gerne hätten.
Formel 1: Angeblicher Ausraster von Ferrari-Teamchef Vasseur
Es hieß zudem, es sei noch nicht einmal sicher ist, dass der Wagen pünktlich zu den geheimen Testfahrten in Barcelona (ab 26. Januar) einsatzbereit ist. Was den offiziellen Launch am 23. Januar angeht, sehe die Prognose ebenso düster aus.
Teamchef Fred Vasseur sei demnach "ausgerastet", als er vom gegenwärtigen Zustand des Boliden erfahren habe. Es seien "verstörende Nachrichten", die in Maranello die Runde machten, urteilte das Portal.
Klar ist: Die Testfahrten in Barcelona werden noch keinen Hinweis auf die Kräfteverteilung in der Saison 2026 geben. Viele Teams werden die Tage in Spanien lediglich nutzen, um die Technik auf Herz und Nieren zu prüfen. Eine Zeitenjagd und damit ein erster Vorgeschmack auf das, was kommen wird, findet erst bei den späteren Tests in Bahrain statt.


