Die Buffalo Sabres (25-16-4) eilen in der NHL weiterhin von Sieg zu Sieg. Der 5:2-Erfolg über die Philadelphia Flyers (22-15-8) war bereits der 14. in den vergangenen 16 Spielen. Gegen das Team aus der Stadt der brüderlichen Liebe brachten die hocheffizienten Gastgeber mehr als jeden dritten abgegebenen Schuss im Tor von Samuel Ersson und Dan Vladar unter.
Das Goalie-Duo der Gäste erlebte einen undankbaren Arbeitstag. Vladar musste im ersten Drittel nach Toren von Rasmus Dahlin im Powerplay (10. Minute) und Mattias Samuelsson (16.) gleich zweimal hinter sich greifen - dem entgegen standen gerade einmal drei abgewehrte Schüsse. Für den Tschechen war das Spiel dann auch noch bereits kurz vor der Drittelpause wegen einer unbekannten Verletzung beendet.
Mit Ersatzmann Ersson wurde es anschließend auch nicht besser. Der 26-Jährige konnte immerhin sechs Saves verzeichnen, konnte allerdings nicht verhindern, dass Jack Quinn (25.) und erneut Dahlin in Überzahl (34.) die Weichen auf Sabres-Sieg stellten. Der zwischenzeitliche Anschluss zum 1:3 von Owen Tippett reichte nicht aus, um die Flyers noch einmal ins Spiel zu holen.
Sabres zeigen sich nach Sieg selbstkritisch
Rund zwölf Minuten vor dem Ende nutzten die Flyers eine Überzahl durch Trevor Zegras immerhin noch zum 2:4 für die Gäste. Die Hoffnungen auf ein spätes Comeback beendete Ryan McLeod mit dem 14. und letzten Schuss auf den Kasten der Flyers, der bereits verwaist war. Dem entgegen standen 22 Versuche auf das Tor Buffalos von Philadelphia.
"Wir spielen kein cleveres Eishockey", ärgerte sich Cheftrainer Rick Tocchet über die Niederlage: "Ich weiß, dass sie nur 14 Schüsse hatten, aber sie haben sie genutzt. Wir haben ihnen bei drei Schüssen zu viel Platz gelassen. Wir hatten unsere Momente, aber wir liefern im Moment nicht, das ist der Schlüssel." Doch auch bei den Sabres sah man Verbesserungsbedarf.
"Heute haben wir gegen sie getroffen, aber das ist ein Bereich, in dem wir uns verbessern müssen. Wir können mit 14 Torschüssen nicht zufrieden sein", sagte Doppeltorschütze Dahlin, der die Bedeutung des Erfolgs herausstellte: "Wir wussten, wie wichtig dieses Spiel war, und wir mussten es wie ein Playoff-Spiel angehen."





































