Die Tampa Bay Buccaneers haben erstmals seit 2019 die Playoffs in der NFL verpasst und werden nun einige Änderungen vornehmen. Eine Organisatorische hat nun ein angehender Free Agent seinem langjährigen Head Coach nahegelegt.
Der angehende Free Agent Running Back Rachaad White hat suggeriert, dass Head Coach Todd Bowles vielleicht zu viel auf seinem Zettel hat, um effektiv für das ganze Team da zu sein. Sein Vorschlag ist es, dass Bowles künftig nicht mehr als defensiver Play-Caller arbeitet.
"Ich habe tatsächlich das Gefühl, dass es einfacher für ihn wäre“, sagte White im "Loose Cannons"-Podcast. "Ich denke wirklich, er sollte jemand anderen die Defense koordinieren lassen und sich darauf konzentrieren, einfach nur Head Coach zu sein. Ich glaube, damit wäre er wahrscheinlich besser dran, weil er sich so voll und ganz auf die Aufgaben des Cheftrainers konzentrieren könnte - im Vertrauen darauf, dass er den richtigen Trainerstab für die Defensive und ähnliches hat."
Die Bucs starteten die Saison 2026 mit einer 6-2-Bilanz. Am Ende standen sie jedoch nach zwischenzeitlich sieben Niederlagen in acht Spielen bei einer 8-9-Bilanz und verloren das Rennen um die NFC South, die sie zuvor viermal nacheinander, per Tiebreaker an die Carolina Panthers. In der Folge durfte Bowles zwar bleiben, doch wurde unter anderem Offensive Coordinator Josh Grizzard entlassen.
White hätte sich mehr Konsequenz gewünscht
White wurde zudem gefragt, ob es ihn überrascht habe, dass Bowles nach der schwachen Saison bleiben durfte. "Offensichtlich bin ich in dieser Hinsicht kein Entscheidungsträger", sagte White. "Ich denke einfach, wenn man sich von einem Großteil des Trainerstabs trennt, sollte man konsequent sein und - ich wünsche niemandem, dass er seinen Job verliert, aber - einfach alles runderneuern."

White fuhr fort: "Aber ich verstehe auch die Sichtweise der Glazers und von Bowles, die sich wahrscheinlich sagen: 'Ja, noch ein Jahr. Wäre nicht schlecht. Es wäre keine schlechte Chance, einfach mal zu sehen, was passiert.' Offensichtlich wissen wir alle, wie die Lage dieses Jahr ist, was bei ihm los ist, und dann sehen wir weiter. Aber man sollte einen neuen Stab zusammenstellen, damit er hoffentlich die richtigen Leute einstellt - was schwierig ist. Aber man versucht sein Bestes und schaut dann, wie es weitergeht. Ich denke, das ist der entscheidende Punkt."
Was Whites Zukunft angeht, ist derweil noch alles offen: "Wir wissen noch nicht wirklich, wohin die Reise für mich geht", sagte White. "Ich weiß nicht wirklich, wer mich will oder ob sie mich überhaupt zurückhaben wollen."











