Beim glatten 3:0-Heimsieg von Borussia Dortmund gegen Werder Bremen am Dienstagabend war Innenverteidiger Nico Schlotterbeck einer der Matchwinner für die Schwarz-Gelben. Der Nationalspieler stand nicht nur in der Abwehrzentrale seinen Mann, sondern eröffnete mit seinem frühen Kopfballtor zum 1:0 auch den Torreigen für den BVB. Sein Torjubel glückte Schlotterbeck allerdings nicht so richtig, was vor allem bei seinen Teamkollegen für Lacher sorgte.
Nachdem er zur 1:0-Führung für seine Dortmunder eingenickt hatte, drehte Schlotterbeck ab und wollte nach einem kurzen Jubelsprint eigentlich auf den Knien über den Rasen rutschen. Doch der sogenannte Slider missglückte, der 26-Jährige fiel vorne über und landete auf dem Bauch.
Schlotterbeck selbst konnte mit seinen BVB-Teamkollegen über den Jubel-Patzer lachen und nahm die Szene auch nach der Partie gegenüber BVB-Vereinsmedien mit Humor: "Heute war der Rasen zu stumpf. Ich wollte eigentlich meinen normalen Jubel nehmen, dann habe ich geswitcht. Und dann ist passiert, was passiert ist."
Der Kopfballtreffer war das zweite Saisontor des Stammspielers in der laufenden Saison für die Westfalen.
Schlotterbeck: "Können rundum zufrieden sein"
"Ich habe gerade wieder ein gutes Gefühl in der gegnerischen Box. Der Ball kommt perfekt. Aus drei Metern ist es dann nicht so schwer, den zu machen. Ich habe den dann gut gemacht und bin extrem happy über das Tor", so der Innenverteidiger, der sein 19. Pflichtspiel in der laufenden Saison von Beginn an bestritt.
Auch generell zeigte sich Schlotterbeck zufrieden mit dem Heimspiel gegen Werder Bremen und dem zehnten Saisonsieg des BVB: "Wir haben wieder zu Null gespielt, Gregor hat einen Wahnsinnigen gehalten. Wir können rundum zufrieden sein. Es war nicht perfekt die erste Halbzeit, aber es war ordentlich."
Als nächstes steht für den Tabellenzweiten das Heimspiel gegen den FC St. Pauli an, gegen den die Borussen in der Hinrunde nur ein bitteres Unentschieden erreichten. Für Schlotterbeck steht fest: "Am Samstag kommt St. Pauli, da wollen wir wieder Vollgas geben. Da muss der Tempel wieder brennen, dann wird es auch funktionieren."




























