Borussia Dortmund ist der erklärte Lieblingsverein von DFB-Ikone Alexandra Popp. Die 34-Jährige flirtet öffentlich mit einem Wechsel zum BVB.
Sich nach ihrem Vertragsende beim VfL Wolfsburg im Sommer dem ambitionierten Tabellenzweiten der drittklassigen Regionalliga West anzuschließen, sei "weiterhin in meinem Hinterkopf", sagte Popp dem "kicker".
Sie ergänzte: "Daraus mache ich auch kein Geheimnis. Ob es in diesem Jahr der richtige Zeitpunkt wäre, ist schwierig zu sagen."
Mithalten kann Popp noch im obersten Segment des Frauen-Fußballs: Zehn Tore für den VfL in 13 Spielen bedeuten Platz zwei der Torjägerinnenliste in der Bundesliga.
"Die Quote ist in Ordnung. Wenn es so weitergeht, bin ich zufrieden. Aber einfach wird es nicht", sagte Popp.
Zu ihrer Zukunft sagte sie: "Es kann sein, dass ich in Wolfsburg bleibe. Es kann aber auch sein, dass ich nach dieser Saison woanders auflaufe oder gar nicht mehr spiele."
Körperlich fühle sie sich gut, betonte die ehemalige DFB-Kapitänin. "Es gibt aber auch Phasen, in denen ich mich frage, ob ich wirklich noch weitermachen will. Aber es gibt eben auch die Zeiten, wo es mir sehr viel Spaß macht. Es ist ein Wechselbad der Gefühle."
BVB? VfL Wolfsburg? Karriereende? Popp spielt auf Zeit
Popp bestätigte Gespräche über ihre Zukunft mit Wolfsburgs Sportchef Ralf Kellermann.
Zu ihm habe sie "ein sehr gutes Verhältnis, aber er weiß eben auch, dass ich mich in dieser Phase meiner Karriere auch nicht vorschnell entscheiden möchte. In der Vergangenheit war es immer so, dass ich im Januar schon entschieden hatte, wie es weitergeht. Aber das mache ich diesmal bewusst nicht, weil ich mir ganz sicher sein muss, die richtige Entscheidung zu treffen. Es gibt Fragezeichen in alle Richtungen", erklärte sie.
Die mögliche Bundesliga-Bestmarke, ihr fehlen noch 65 Einsätze, um Rekordspielerin zu werden, sei "kein Anreiz" fürs Weitermachen, betonte Popp. "Statistiken sind mir egal. Hauptsache, meine Mannschaft ist erfolgreich."
Popp steht bereits seit 2012 in Wolfsburg unter Vertrag und gewann in dieser Zeit sieben Mal die Meisterschaft und zwei Mal die Champions League. Im Oktober 2024 hatte sie ihre Karriere in der Nationalmannschaft beendet.























