Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl wird mit dem Sportvorstandsposten beim Hamburger SV in Verbindung gebracht. Der BVB soll einem HSV-Wechsel angeblich grundsätzlich offen gegenüber stehen.
Wie die "WAZ" unter Berufung auf eigene Informationen berichtet, würde die Klub-Führung der Schwarz-Gelben Kehl im Falle eines konkreten Angebots aus der Hansestadt keine Steine in den Weg legen.
Ein sofortiger HSV-Wechsel des 45 Jahre alten Dortmunder Ex-Kapitäns sei "unwahrscheinlich", schreibt das Regionalblatt - im Umkehrschluss scheint sogar ein solcher also nicht gänzlich ausgeschlossen zu sein.
Allerdings soll man in Hamburg noch nicht einmal so weit sein, in den Klub-Gremien konkrete Profile zu diskutieren. Kehls Name sei demnach bislang nur im HSV-Aufsichtsrat gefallen. Vermutlich, heißt es weiter, falle die Entscheidung erst in Richtung Sommer.
Aufgekommen waren die HSV-Gerüchte rund um Kehl nach der Trennung von Sportvorstand Stefan Kuntz, die der Klub zunächst mit "persönlichen familiären" Gründen begründete, dann jedoch "Vorwürfe eines schwerwiegenden Fehlverhaltens" öffentlich machte.
Vom BVB zum HSV? Das sagen Ricken und Kovac zu den Kehl-Gerüchten
Dass Kehl ein HSV-Kandidat ist, hatte am Dienstag zunächst der Pay-TV-Sender "Sky" vermeldet. Rund um den 3:0-Sieg in der Bundesliga gegen Werder Bremen kommentierten die Verantwortlichen die Gerüchte. Kehl selbst äußerte sich jedoch nicht.
"Die Gerüchte sind ja relativ frisch, ich habe sie auch gerade erst gelesen", sagte Sport-Geschäftsführer Lars Ricken bei "DAZN" und fügte an: "Ich weiß nicht, was die Hamburger sich für Gedanken machen. Es ist niemand an uns herangetreten und damit ist es für uns vor dem Spiel auch kein Thema."
Man sei "gerade mitten in einer Transferphase mit Sebastian" und plane auch schon gemeinsam den Kader für den Sommer. "Deshalb ist es für mich gerade auch 0,0 ein Thema", so Ricken.
"Da erwischt du mich auf dem falschen Fuß, ich habe 90 Minuten Bundesliga-Fußball hinter mir und jetzt stellst du mir Fragen, wovon ich überhaupt nichts weiß", sagte Kovac nach dem Sieg gegen Werder und setzt vielsagend hinzu: "Darauf kann ich keine Antwort geben, das ist jetzt mal wirklich - wie mit dem Waschlappen."




























