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VfL Wolfsburg zeigte Reaktion nach der Bayern-Packung

Pejcinovic wird zum späten Wölfe-Matchwinner

Dzenan Pejcinovic traf kurz vor Schluss für seinen VfL
Dzenan Pejcinovic traf kurz vor Schluss für seinen VfL
Foto: © IMAGO/Ayman Alahmed
14. Januar 2026, 20:31

Der VfL Wolfsburg hat durch ein 2:1 (1:1) gegen den FC St. Pauli Wiedergutmachung für die Klatsche in München betrieben.

Dzenan Pejcinovic wurde immer wieder von seinen Mitspielern geherzt, auch Trainer Daniel Bauer umarmte den Matchwinner des VfL Wolfsburg innig. Dank des späten Treffers von Pejcinovic (88.) hat der VfL nach der herben Klatsche bei Bayern München mit Mühe wieder in die Spur gefunden. Nur drei Tage nach der Blamage beim deutschen Rekordmeister (1:8) betrieben die Niedersachsen mit dem 2:1 (1:1) gegen den FC St. Pauli zumindest vom Ergebnis her Wiedergutmachung.

Christian Eriksen (25., Handelfmeter nach Videobeweis) mit seinem Premierentreffer im VfL-Trikot und eben Pejcinovic mit seinem fünften Saisontor verschafften den Wölfen ein kleines Polster in der unteren Tabellenhälfte. Erst am Sonntag hatte der VfL in München die höchste Bundesliga-Niederlage der Klub-Geschichte kassiert, durch den Sieg gegen die abstiegsbedrohten Hamburger kann Wolfsburg mit 18 Punkten auf dem Konto zumindest vorerst wieder etwas aufatmen.

Für St. Pauli wird die Lage im Abstiegskampf auf Platz 17 (zwölf Punkte) hingegen immer brenzliger, daran änderte auch der Treffer von Eric Smith (40.) nichts - immerhin: Durch das Schneechaos am vergangenen Wochenende hat die Mannschaft von Trainer Alexander Blessin noch ein Spiel weniger absolviert als die direkten Konkurrenten. "Wir haben viel investiert und hätten mehr verdient gehabt", sagte Blessin bei "Sky".

Im Vorfeld hatte Bauer betont, gegen St. Pauli wieder "für positive Schlagzeilen" sorgen zu wollen. Dafür vertraute der 43-Jährige auf Aaron Zehnter und Yannick Gerhardt, die im Vergleich zum Bayern-Spiel in der Startelf Kilian Fischer und Mattias Svanberg ersetzten. Die erste gute Möglichkeit vergab jedoch gleich zu Beginn Pejcinovic, Keeper Nikola Vasilj parierte problemlos (4.). Insgesamt zeigten sich die Wolfsburger aber aktiv und übernahmen immer mehr die Spielkontrolle.

Eriksen nervenstark vom Elfmeterpunkt

Nach der wetterbedingten Absage des Duells mit RB Leipzig trugen aber auch die Hamburger, bei denen der erneut angeschlagene Kapitän Jackson Irvine fehlte, bei ihrem Start ins neue Jahr zu einer munteren Anfangsphase in der VW Arena bei - ein wuchtiger Schuss von Mathias Pereira Lage rauschte nur knapp am Tor vorbei (18.).

Doch auch Wolfsburg machte Druck und kam durch Gerhardt zu zwei Abschlüssen gleich nacheinander, den ersten blockte Verteidiger Hauke Wahl dabei unglücklich mit der Hand. Nach Ansicht der Videobilder entschied Schiedsrichter Frank Willenborg auf Elfmeter, Eriksen verwandelte eiskalt.

Die Gäste ließen in der Folge nicht nach. Nachdem Ricky-Jade Jones noch an Kamil Grabara gescheitert war und den Nachschuss aus kurzer Distanz vorbeigesetzt hatte, sorgte Smith für den Ausgleich. In einer intensiven Partie war Wolfsburg nach der Pause um die erneute Führung bemüht und hatte mehr vom Spiel, St. Pauli hielt aber dagegen und ließ lange Zeit nicht viel zu. Pejcinovic erlöste mit seinem Kopfball aber die Gastgeber.

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8SC FreiburgSC FreiburgFreiburg2496934:39-533
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16SV Werder BremenSV Werder BremenSV Werder24571225:44-1922
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