Am Ende der aktuellen Saison in der 2. Bundesliga soll für Hertha BSC möglichst der Aufstieg ins Fußball-Oberhaus stehen. Doch was passiert eigentlich, wenn das Ansinnen nicht klappt? Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich hat nun auf diese Frage reagiert und so oder so schon einmal Veränderungen im Kader angekündigt.
Hertha BSC ist zwar derzeit fünf Zähler vom Relegationsplatz und sechs Punkte vom Aufstiegsplatz entfernt, gehört aber zum erweiterten Kreis derjenigen Klubs, die sich Hoffnungen auf den Sprung in die Bundesliga machen.
Der Schritt soll möglichst noch 2026 gelingen, wie Hertha-Geschäftsführer Peter Görlich im Interview mit der "Sport Bild" erläuterte.
Ein weiteres Jahr in der 2. Liga sei zwar auch möglich, aber: "Wir sehen größer. Das macht uns Druck, der von innen und außen kommt. Aber wenn man das Feuer nicht verträgt, muss man auch nicht an den Herd. Der Aufstieg ist ein Beschleuniger in der Konsolidierung. Er ist unser größtes Ziel, daher ordnen wir ihm vieles unter", so Görlich, der im September letzten Jahres in Berlin anheuerte.

Was allerdings würde mit Stars wie Fabian Reese, Michael Cuisance und Co. passieren, wenn Hertha im Unterhaus bleiben muss?
"Natürlich werden sich Dinge ändern, wenn wir Ziele nicht erreichen", kündigte der Verantwortliche bereits mögliche Verkäufe an. Im Rahmen der Konsolidierung gebe es natürlich auch Zwänge.
"Aber wir haben einen ganz klaren internen Plan und nehmen das Interesse an unseren Top-Spielern zur Kenntnis, wir bearbeiten das sehr gewissenhaft und professionell. Unser Fokus ist ganz klar, unsere Saisonziele zu erreichen, und dann werden wir in intensivere Gespräche einsteigen", sagte der 58-Jährige und gab die Marschrichtung vor: "Wir wollen die besten Spieler halten."
Görlich: Kader von Hertha BSC wird kleiner werden
Gleichzeitig gab Görlich aber auch zu, dass der Kader derzeit sehr kostenintensiv sei. Hertha müsse "wieder mehr auf Normalität und Wettbewerbsfähigkeit achten. In der Hinsicht gibt es viel zu tun", so der Geschäftsführer.
Gefragt, ob sich die Berliner ihre teuersten Spieler noch leisten können, wiegelte Görlich ab. Um diese gehe es gar nicht.
"Es geht darum, welcher Impact ein Spieler für uns hat. Unser bester Torschütze, Vorlagengeber oder Zweikämpfer wird immer einen großen Wert für uns haben", betonte er und setzte gleichzeitig hinzu: "Unser Kader ist zu groß. Da werden wir uns zu künftig anders aufstellen."




























