Die beiden Deutschen Kilian Zierer und Lenny Krieg begannen die NFL-Saison gemeinsam bei den Atlanta Falcons. Seither ist viel passiert. Nun kommen die beiden erneut bei NFL-Teams unter.
Beide Akteure unterschrieben nun einen Reserve/Futures Contract. Krieg bei den New York Jets, Zierer in Jacksonville. Mit einem solchen Vertrag statten die Teams Spieler aus, um sie für die anstehende Offseason zu binden. Spieler mit einem solchen Arbeitspapier dürfen nicht mit anderen Teams verhandeln.
Kicker Lenny Krieg hatte die vergangene Saison bei den Atlanta Falcons verbracht, wo er jedoch über einen Platz im Practice Squad nicht hinauskam. Und das, obwohl die Falcons große Kicker-Probleme hatten und mit Younghoe Koo, Parker Romo und zuletzt Zane Gonzalez gleich drei Kicker im Saison-Verlauf spielen ließen.
Krieg war über das International Pathway Program in die NFL gekommen und hatte in der Preseason unter anderem ein Field Goal aus 57 Yards verwandelt. Das generierte einiges an Aufmerksamkeit, allerdings offenbar nicht genug für eine Einsatzchance in Atlanta.
Nun geht es nach New York, wo der etatmäßige Kicker, Nick Folk, nach aktuellem Stand ein Free Agent wird. Zudem ist Folk mit 41 Jahren nicht mehr der Jüngste. Gut möglich also, dass die Kicker-Karten neu gemischt werden. Krieg hat dann erneut eine Chance, sich zu zeigen.

Zierers lange NFL-Reise
Deutlich belebter war die bisherige NFL-Reise von Kilian Zierer. Der Offensive Lineman startete seine Karriere 2023, als er bei den Houston Texans landete. Dort blieb er zwei Jahre, die allerdings auch durch Verletzungen nicht liefen wie gewünscht.
2025 ging es dann zu den Falcons, wo Zierer allerdings nicht lange blieb. Noch in der Offseason wechselte er nach Cleveland, wo er in der Preseason auch zu Einsätzen kam, jedoch keine sonderlich gute Figur abgab.
Die Browns entließen ihn später, Zierer kam bei den 49ers unter. Auch hier war nach kurzer Zeit wieder Schluss. Seit Mitte Oktober ist Zierer nun allerdings Teil des Practice Squads der Jacksonville Jaguars. Vielleicht kann der Deutsche dort nun richtig Fuß fassen.











