Obwohl Borussia Dortmund eine gute Hinrunde und spielte und nur eine Bundesliga-Partie verlor, gibt es beim BVB immer wieder verschiedene Baustellen und Gerüchte, die für Unruhe sorgen. Intern sei das aber alles ganz anders, betonte nun jedenfalls Keeper Gregor Kobel.
Spielerisch war bei Borussia Dortmund nicht immer alles Gold, was glänzte, doch mit zehn Siegen, sechs Remis und nur einer Niederlage schloss der BVB die Hinrunde als Tabellen-Zweiter ab. Abseits des Rasens gab es aber das ein ums andere Mal Ärger. Unter anderem monierte Nico Schlotterbeck öffentlich die Einstellung einiger seiner Kollegen und die Spielweise der Borussia. Auch Kritik an Trainer Niko Kovac keimte auf.
Von "Sport Bild" gefragt, ob er die Unruhe, die Umfeld des BVB immer wieder herrschte, intern gespürt habe, wiegelte Keeper Gregor Kobel aber nun in aller Deutlichkeit ab.
"In der Mannschaft nicht", sagte er dem Sportmagazin und fügte an: "Klar wird viel geschrieben über uns, aber das ist ja nichts Neues. Und bei einem großen Verein wie Borussia Dortmund wird medial noch mal intensiver diskutiert als bei anderen Klubs."
Intern sei "die Stimmung gut", erklärte der Schweizer. "Das, was man von außen manch-mal wahrnimmt, spiegelt nicht das wider, wie es bei uns in der Kabine ist", klärte der Schlussmann auf.
Auch die Vorfälle rund um seinen BVB-Kollegen Karim Adeyemi, der für Unruhe durch impulsive Reaktionen auf Auswechslungen, einen Waffenskandal und öffentliche Kritik von seiner Frau Loredana sorgte, seien kaum Thema gewesen innerhalb der Mannschaft.
Kobel: Adeyemi "ist einer von uns"
"Solche Sachen werden oft mehr extern als intern diskutiert. In der Kabine ist der Zusammenhalt sehr gut. Für mich ist wichtig, was auf dem Platz passiert: Dass Karim mitarbeitet, dass er seine Läufe macht, dass er Tore schießt", sagte Kobel.
"Ich stelle mich grundsätzlich vor meine Mitspieler, das gehört für mich dazu. Каrim ist ein sehr guter Junge, da wird öffentlich manchmal ein falscher Eindruck vermittelt. Er ist einer von uns, und wir verstehen uns sehr gut", schloss der Keeper das Kapitel.




























