Auf Aston Martin werden in der Formel-1-Saison 2026 besonders viele Blicke gerichtet sein, denn mit Adrian Newey zieht seit einigen Monaten einer der brillantesten Ingenieure der Motorsport-Geschichte in der Fabrik die Fäden. Dabei schreckte er auch nicht vor radikalen Maßnahmen zurück.
Wie viel Vertrauen Aston-Martin-Boss Lawrence Stroll in Adrian Newey hat, zeigt allein schon die Beförderung des Briten vom Chefentwickler zum Teamchef. Newey wird künftig also nicht nur hinter, sondern auch vor den Kulissen die Fäden ziehen. Dass er das schafft, bezweifelt kaum jemand.
Neweys größte Stärke liegt allerdings in der Entwicklung. Und hier hat er in der Fabrik in Silverstone seit seiner Ankunft einige radikale Maßnahmen durchgesetzt, die in dieser Form gar nicht geplant waren. Davon berichtet das Fachportal "RacingNews365".
Neweys Maßnahmen decken Schwächen auf
So soll Newey im Sommer, wenige Wochen nach seiner Ankunft, festgestellt haben, dass weder der Windtunnel noch die eigenen Computer-Simulationen verlässliche Daten ausgespuckt haben. Aus diesem Grund hat er nicht nur den Windtunnel rekalibrieren lassen, sondern auch eine neue Simulations-Software in Auftrag gegeben.
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Die ursprüngliche Entwicklungs-Timeline musste daraufhin verändert werden. Es kam zu Verspätungen, die laut "RacingNews365" letztlich aber nicht kritisch waren.
Was hingegen durchaus kritisch war: Die von Newey angestoßenen Veränderungen haben einige Schwächen des bis dato entwickelten Konzepts aufgedeckt. Diese konnten dank der Anpassungen aktiv angegangen und behoben werden.
Was die sportliche Prognose in der Fabrik angeht, so fällt diese dem Bericht zufolge dennoch verhalten aus. Man rechne damit, dass der Wagen wohl erst im Sommer vollständig ausgereift sein wird. Dieses Fundament soll dann genutzt werden, um den Fokus voll auf 2027 zu legen, damit das Team endlich auch ganz vorne angreifen kann.




