Bei Formel-1-Rennstall Ferrari hat es hinter den Kulissen offenbar mächtig gekracht. Verantwortlich dafür ist der Status quo des SF26, der Teamchef Fred Vasseur einem Bericht zufolge zur Weißglut getrieben haben soll.
Wie das italienische Portal "Top Speed" berichtet, hängt der Haussegen bei Formel-1-Rennstall Ferrari schon jetzt wieder mächtig schief. Grund ist demnach der Entwicklungsstand des SF26, der offenbar noch lange nicht so weit ist, wie es sich Vasseur und die anderen Verantwortlichen gewünscht hätten.
Laut "Top Speed" könnte es für die Scuderia knüppeldick kommen. Es heißt, dass noch nicht einmal sicher ist, dass der Wagen pünktlich zu den geheimen Testfahrten in Barcelona (ab 26. Januar) einsatzbereit ist. Was den offiziellen Launch am 23. Januar angeht, sieht die Prognose ebenso düster aus.
Als Vasseur davon in Kenntnis gesetzt wurde, sei er "ausgerastet", schreibt "Top Speed". Es seien "verstörende Nachrichten", die in Maranello die Runde machen, urteilt das Portal.
Zahlreiche Formel-1-Teams mit Problemen?
Durchaus spannend: Rund um die Formel 1 geht derzeit das Gerücht um, dass einige Teams Probleme haben werden, am ersten Testtag in Spanien ein einsatzbereites Fahrzeug auf die Strecke zu bringen. In diesem Zusammenhang genannt werden unter anderem Alpine und auch Red Bull. Mehr als Spekulationen sind das bisher allerdings nicht.
Was jetzt schon klar ist: Die Testfahrten in Barcelona werden noch keinen Hinweis auf die Kräfteverteilung in der Saison 2026 geben. Viele Teams werden die Tage in Spanien lediglich nutzen, um die Technik auf Herz und Nieren zu prüfen. Eine Zeitenjagd und damit ein erster Vorgeschmack auf das, was kommen wird, findet erst bei den späteren Testfahren in Bahrain statt.
Viel Zeit, sich mit dem neuen Material anzufreunden, bleibt den elf Teams nicht. Schon am 06. März fällt in Melbourne der Vorhang zum ersten Freien Training des ersten Saisonrennens.


