Die Los Angeles Chargers haben erste Konsequenzen aus ihrer bitteren 3:16-Pleite bei den New England Patriots im Wild Card Game der NFL Playoffs gezogen.
Die Chargers haben in ihren letzten beiden Playoff-Spielen zusammen nur einen Touchdown erzielt. Zu wenig mit einem Quarterback wie Justin Herbert. Als Konsequenz wird sich nun der Coaching Staff verändern. Am Dienstag haben sich die Bolts daher von Offensive Coordinator Greg Roman getrennt. Ebenso muss Offensive Line Coach Mike Devlin seinen Hut nehmen.
Roman war seit 2024 Offensive Coordinator der Chargers und ist bis heute der einzige Offensive Coordinator, mit dem Head Coach Jim Harbaugh in der NFL zusammengearbeitet hat. Er tat dies sowohl von 2011 bis 2014 bei den San Francisco 49ers als auch jetzt in zwei Jahren in Los Angeles. Die Chargers belegten 2025 Rang 12 der NFL in Yards, aber nur Rang 20 in Punkten.
Speziell in der abgelaufenen Saison hatten die Chargers unter enormem Verletzungspech zu leiden und verloren beide Offensive Tackles schon früh in der Saison. Rashawn Slater verpasste die komplette Saison und Joe Alt folgte nach nur wenigen Wochen. Zudem fehlten die Running Backs Najee Harris und Omarion Hampton wochenlang.
Passspiel blieb Romans großes Problem
Der Hauptkritikpunkt an Romans Arbeit war jedoch die Tatsache, dass es ihm nicht gelang, ein tragfähiges Passspiel aufzubauen und vor allem via Scheme Receiver in gute Positionen zu bringen. Gleiches wurde dem Run-Game-Spezialisten bereits in seiner Zeit bei den Baltimore Ravens unter Harbaughs Bruder John (von 2019-2022) vorgeworfen.
Gegen New England gelangen den Chargers letztlich nur 207 Total Yards, was die zweitwenigsten überhaupt in einem Playoff-Spiel der Teamgeschichte waren. Und die Offense verwertete nur einen von zehn 3rd-Down-Versuchen erfolgreich.
Herbert ist damit 0-3 in den Playoffs und wird in der kommenden Saison bereits unter seinem fünften Offensive Coordinator in der NFL arbeiten.











