Die Formel-1-Saison 2025 hatte sich Max Verstappen anders vorgestellt, lange fuhr der Niederländer dem McLaren-Duo im Kampf um die Titelverteidigung nur hinterher. Sofort machten Gerüchte die Runde, der viermalige Weltmeister könnte von einer Ausstiegsklausel Gebrauch machen und sich einem anderen Team anschließen. Auch zur neuen Saison verfügt der Superstar wieder über eine solche Option.
Zwar läuft das Arbeitspapier von Max Verstappen bei Red Bull noch bis 2028, der 28-Jährige ist allerdings darauf vorbereitet, das Team im Falle ausbleibenden Erfolges jederzeit zu verlassen. In ihrer Mittwochsausgabe deckt die "Sport Bild" auf, dass der ehemalige F1-Weltmeister auch für 2026 eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag stehen hat.
Diese wäre demnach aktivierbar, wenn Verstappen zur Sommerpause Ende Juli nicht mindestens auf Platz zwei in der Fahrer-WM liegt. Sollte der Niederländer die Option nutzen wollen, müsste sein neuer Arbeitgeber keine Ablöse entrichten, heißt es. Der Red-Bull-Pilot könne seinen Kontrakt demnach einfach einseitig kündigen. Auch 2027 wäre das laut "Sport Bild" möglich.
Formel 1: Verstappen sitzt am längeren Hebel
Dann wäre ein Abschied für Verstappen den Informationen der Sportzeitschrift zufolge sogar noch einfacher. Führt der Champion von 2021, 2022, 2023 und 2024 zur Sommerpause 2027 die Fahrerwertung in der Formel 1 nicht an, so könnte er sein Arbeitspapier ebenfalls zum Jahresende kündigen. Der Mann aus Hasselt sei in einer "komfortablen Situation", heißt es.
Ausgehandelt hat Verstappen die Klauseln demnach mit Ex-Motorsportberater Helmut Marko. Zwar glaubt man bei Red Bull nicht daran, dass der 71-fache Grand-Prix-Sieger wirklich von einer seiner Ausstiegsklauseln Gebrauch machen wird, dass man ihm solche Optionen zugestanden habe, soll aber dennoch für "Stirnrunzeln" gesorgt haben, so die "Sport Bild" weiter.
"Max weiß, was er an uns hat. Es war nicht nur Red Bull, das ihm die Chance in der Formel 1 gegeben hat, sondern wir haben auch vier WM-Titel gemeinsam gewonnen. So etwas verbindet. Er verdankt uns genauso viel wie wir ihm. Deswegen mache ich mir keine Sorgen, dass er uns verlassen könnte", hatte RB-Sportboss Oliver Mintzlaff bereits im Oktober betont.
Allen voran Mercedes und Aston Martin werden immer wieder mit Verstappen in Verbindung gebracht.


