Mit Dika Mem wechselt im Sommer 2027 einer der besten Handball-Profis der vergangenen Jahr zu den Füchsen Berlin. Dass der stark aufrüstende Meister aus der Hauptstadt die HBL dominieren wird, glaubt Liga-Boss Frank Bohmann aber nicht. Stattdessen machte der 61-Jährige spannende Andeutungen über weitere Transfer-Kracher.
Werden die Füchse Berlin zum FC Bayern der Handball-Bundesliga? Dieser Gedanke dürfte zahlreichen Fans und Experten in letzter Zeit durch den Kopf gegangen sein, verstärkte sich der sowieso bereits bestens aufgestellte HBL-Meister doch jüngst noch mit Simon Pytlick und Dika Mem, die ab 2027 zusammen mit Matthias Gidsel das Rückraum-Trio an der Spree bilden werden.
Während die Mem-Verpflichtung bei der Konkurrenz aus dem deutschen Oberhaus wohl nicht allzu wohlwollend zur Kenntnis genommen wurde, zeigt sich HBL-Chef Frank Bohmann im Gespräch mit "handball-world" begeistert: "Das ist schon ein echter Weltstar. Der ist einfach spektakulär. Gute Spieler haben wir in der Bundesliga viele, spektakuläre nur wenige."
Füchse-Dominanz in der HBL "nicht ausgemacht"
Dass die Füchse in den kommenden Spielzeiten das Maß aller Dinge in der Handball-Bundesliga sein werden, glaubt er aber dennoch nicht. "Nach allem, was ich höre, ist nicht ausgemacht, dass die Füchse Berlin mit ihrem Super-Rückraum um Mathias Gidsel, Simon Pytlick und Dika Mem ab 2027 die Bundesliga dominieren werden - denn auch andere Klubs werden sich weiter verstärken", ließ er aufhorchen.
"Ich höre, dass viele Spieler, die derzeit nicht in Deutschland spielen, damit liebäugeln, weil es hier einfach durchschnittlich das meiste Geld zu verdienen gibt", legte Bohmann nach: "Auch für die sportliche Entwicklung ist die Bundesliga natürlich ein Transformator". Konkrete Namen, die es bald in die HBL ziehen könnte, nannte der 61-Jährige aber nicht.
Mit einem Spitzenteam aus der Handball-Bundesliga in Verbindung gebracht wurde zuletzt Alex Dujshebaev, der den polnischen Serienmeister Industria Kielce im Sommer verlassen wird. Dem THW Kiel wird Interesse am Spanier nachgesagt.























