Von 2002 bis 2015 schnürte Sebastian Kehl die Fußball-Schuhe für Borussia Dortmund, wo der Mittelfeldspieler auch seine Karriere beendete. Im Juni 2018 kehrte Kehl dann zum BVB zurück, agierte zuerst als Leiter des Lizenzspielerbereichs und ab 2022 als Sportdirektor. Nach nunmehr 24 Jahren könnte sich allerdings ein Abschied von Schwarzgelb abzeichnen.
Wie "Sky Sport" erfahren haben will, ist BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl in den Fokus des Hamburger SV geraten. Bei den Rothosen sucht man nach der Entlassung von Stefan Kuntz nach einer neuen sportlichen Führung. Kontakt zwischen Kehl, dessen Vertrag in Dortmund 2027 endet, und dem HSV soll es allerdings noch nicht gegeben haben.
Allerdings wäre ein sofortiger Wechsel aus Sicht der Borussen wohl auch ein Szenario, das man kaum begrüßen würde. Immerhin läuft die Wintertransferphase auf Hochtouren, Kehl ist in den Planungen des BVB naturgemäß intensiv involviert.
Allerdings war Kehls Arbeit im Ruhrgebiet nicht immer unumstritten. Dass im Sommer 2024 Lars Ricken zum Geschäftsführer Sport berufen wurde, soll zudem Spuren bei Kehl hinterlassen haben. Der 45-Jährige schien lange der logische Nachfolger für Hans-Joachim Watzke zu sein.
HSV könnte interne Lösung anstreben
In Reihen des HSV soll sich, dem Bericht zufolge, ebenfalls eine Option befinden: Eric Huwer. Der 42-Jährige, der nach dem Aus von Kuntz alleiniger Vorstand ist, soll bereit sein, mehr Verantwortung zu übernehmen, heißt es.
Kuntz musste seinen Posten Anfang des Jahres überraschend räumen. Nachdem anfangs von familiären Gründen die Rede war, kursierten kurz danach Vorwürfe wegen sexuellen Fehlverhaltens. Kuntz stritt diese bislang ab, der HSV bestätigte in einer offiziellen Stellungnahme inzwischen allerdings zumindest, dass die Vorwürfe der Grund für die Trennung waren.
"Nach sorgfältiger Prüfung und der Erkenntnis, dass die Vorwürfe glaubhaft sind, hat der Aufsichtsrat umgehend entschieden, eine schnellstmögliche Trennung von dem Vorstandsmitglied anzustreben. Aufgrund der expliziten Bitte der betroffenen Personen hatte bei der Trennung der Schutz der Betroffenen oberste Priorität, die auch weiterhin anhält", teilte der Klub mit.




























