Der deutschen Handball-Nationalmannschaft droht noch vor dem Auftakt der Europameisterschaft ein Dämpfer: Rückraumspieler Nils Lichtlein verletzte sich am Montagabend im letzten Training auf deutschem Boden. Der 23-Jährige von den Füchsen Berlin trat die Reise ins EM-Quartier im dänischen Silkeborg zwar an, wird aber beim deutschen Auftakt gegen Österreich (15. Januar, 20:30 Uhr,) wohl nicht zur Verfügung stehen.
Die deutsche Handball-Nationalmannschaft wird beim Start ihres EM-Abenteuers wohl auf Nils Lichtlein verzichten müssen. Das gab der DHB am Dienstag bekannt. Eine MRT-Untersuchung habe eine Verletzung des linken Vorderfußes ergeben, heißt es in einer Bekanntmachung des Verbands.
"Das ist schade für Nils, der im zweiten Spiel gegen Kroatien erneut gezeigt hat, welche Impulse er uns geben kann", wird zudem Nationalmannschaftsmanager Benjamin Chatton zitiert. Beim 33:27-Sieg gegen den Vize-Weltmeister gelangen Lichtlein drei Treffer.
DHB bleibt zuversichtlich
Chatton ist allerdings zuversichtlich, dass Lichtlein im Verlauf der Kontinental-Wettkämpfe wieder aufs Parkett zurückkehren kann: "Es kann sein, dass er in zwei Tagen wieder fit ist, vielleicht aber auch erst in vier Tagen. Es wird morgen noch einmal eine Untersuchung geben", erklärte der 44-Jährige nach der Ankunft in Dänemark und betonte: "Wir gehen fest davon aus, dass Nils im Laufe der Vorrunde wieder zum Team dazustoßen wird. Deshalb gibt es - Stand heute - keinen Anlass, einen Wechsel beim Personal vorzunehmen."
Entwarnung gab es derweil bei Renars Uscins, um den der DHB ebenfalls bangen musste: "Er sah verhältnismäßig frisch aus heute Morgen. Er wird heute wohl nicht trainieren oder nur sehr dosiert. Für das Spiel gegen Österreich (Donnerstag im sport.de-LIVE-Ticker) sind wir zuversichtlich, da steht aber noch eine Untersuchung an. Der Fuß ist über Nacht nicht schlimmer geworden, das ist ein gutes Zeichen", führt Chatton aus.
Im ersten, kniffligen Vorrundenspiel der EM trifft die DHB-Auswahl in Herning auf Österreich.






